Chiemgauer Teemanufaktur

Tee von der Alm

Chiemgauer Teemanufaktur: Die Unternehmer Bernhard Koller und Armin Wagner
Tee ist die Leidenschaft von Bernhard Koller und Armin Wagner. Die beiden Chiemgauer mischen Bio-Teesorten. Für ihre speziellen Alpenkräutermischungen kraxeln sie auch auf die Berge.

 

Die scheene Leni, der gfeide Maxi, der grimmige Hirschbock und der sture Schafsbock – so was kommt dabei raus, wenn zwei gstandne Bayern mit Teekräutern experimentieren. Da steckt schon in den Namen der Mischungen die ganze Heimat drin, das Dirndl und die Lederhosn, die saftige Wiese und der schroffe Fels.

Und aus der Heimat kommen sie auch, die Kräuter für die zünftigen Alpenmischungen der Chiemgauer Teemanufaktur in Traunstein. Im ganzen Alpenland arbeiten die Firmengründer Bernhard Koller und Armin Wagner mit kleinen Bergbauernhöfen zusammen, die für sie Kräuter anbauen. Alles in Bioqualität, „denn wir wollen die Qualität und Frische anbieten, die wir auch selbst gerne trinken“, sagt Bernhard.

Die beiden Chiemgauer profitieren von der Erfahrung ihrer Kräuterbauern.

Die Kräuter werden in den Bergen von Hand gepflückt, auf den Almen getrocknet und direkt nach Traunstein geliefert, wo Bernhard und Armin dann ihre Tees kreieren. Dabei profitieren sie von der Erfahrung ihrer Bauern, „weil sie ihr altes Wissen an uns weitergeben“, erklärt Bernhard. Gemeinsam mit den Kräuterbauern entwickeln die beiden daraus immer wieder Neues, probieren, welche Pflanzen miteinander harmonieren und was sich je nach Boden für den Anbau eignet.

 

Chiemgauer Teemanufaktur – Teesorten
In Traunstein kreieren die beiden Chiemgauer ihre Bio-Tees.
Chiemgauer Teemanufaktur – Teesorte Gfeida Maxi
So schaut der gfeide Maxi aus – ein Kräutertee mit Erdbeeren und Minze.
Chiemgauer Teemanufaktur – Teekannen
Regeln für die Tee-Taufe gibt es nicht: „Des muss einfach passen“, sagt Bernhard.

Viel sind sie unterwegs in Sachen Tee, der Bernhard und der Armin. Nicht nur in den Bergen, sondern auf der ganzen Welt. Denn natürlich mischen sie auch klassische Teesorten wie Schwarztee aus Indien und Rooibostee aus Südafrika.

Ihre Leidenschaft für Tee kennt keine Grenzen, seit sie sie vor zwölf Jahren entdeckt haben. Damals war der eine Eventmanager, der andere kam aus der Holzbaubranche und beide waren sie gerade dabei, sich beruflich umzuorientieren.

„Man merkt einfach gleich, wenn einem was gefällt.“

Über Bekannte, mit denen sie in einer kleinen Teeschmiede am Chiemsee diverse Teemischungen ausprobierten, lernten sie sich kennen, und schon nach kurzer Zeit hatte sie das Thema Tee voll und ganz gepackt. „Man merkt einfach gleich, wenn einem was gefällt. Das war beim Armin so und bei mir genauso“, erinnert sich Bernhard.

Diana und Michi schenken altem Sonntagsporzellan neues Leben: Sie suchen das Geschirr auf Flohmärkten und bauen daraus in Salzburg Vintage-Etageren – unter dem Label „Die Hochstapler“.

In den folgenden drei Jahren brachten sich die beiden Quereinsteiger das Basiswissen und das Teehandwerk selbst bei. Sie reisten herum, besuchten Seminare, trafen Kräuter- und Biobauer. „Das ist ein Prozess, man sammelt Erfahrungen, man probiert und lernt jeden Tag dazu“, sagt Bernhard.

Im Jahr 2008 waren sie dann so weit: Bernhard und Armin gründeten ihre Firma Bioteaque in Traunstein.

So wird aus Himbeeren, Hagebutten und Hibiskus die scheene Leni.

Mit zwölf Teesorten fingen sie damals an, und „eigentlich wollt’ ma auch gar nicht mehr machen“, erzählt Bernhard lachend, „aber jetzt sind wir beim Zehnfachen gelandet“.

Die beiden experimentieren einfach zu gern, immer wieder kommen sie auf neue Geschmacksrichtungen. So wird dann aus Erdbeeren, Minze und anderen Kräutern der gfeide Maxi oder aus Himbeeren, Hagebutten und Hibiskus die scheene Leni.

 


Tea Time in Traunstein – auch der Bayerische Rundfunk hat die beiden Chiemgauer schon in Traunstein besucht.

 

Lange haben der Bernhard und der Armin anfangs überlegt, wie ihre Alpenkräuter-Teemischungen heißen sollten. Heute müssen sie sich darüber nicht mehr den Kopf zerbrechen. Mittlerweile sind die beiden bei der Tee-Taufe schon ganz routiniert und viele Vorschläge kommen auch von Freunden und Kunden.

Gerne trommeln sie auch ihre Mitarbeiter zusammen, um neue Namen zu suchen. Da sind alle gern dabei, denn „das ist immer eine sehr große Gaudi“, verrät Bernhard. Feste Regeln für die Tee-Taufe gibt’s nicht. „Des muss einfach passen“, sagt er.

„A große Tasse Tee am Abend zur Brotzeit is des Höchste!“

Und was zu den Geschmacksrichtungen passt, passt auch zum Lebensgefühl vom Bernhard und Armin. „Die Namen“, so Bernhard, „zeigen unsere Liebe zur Heimat und zur Natur“.

Er selbst findet es – wie es sich für einen richtigen Bayern gehört – „daheim am schönsten“. Der Chiemsee ist sein Lieblingsplatzerl auf der Welt. Nur beim Feierabend-Bier pfeift er auf die Tradition: Für ihn ist „a große Tasse Tee am Abend zur Brotzeit des Höchste“.

 

Chiemgauer Teemanufaktur – verschiedene Geschmacksrichtungen

Bei den anfänglich 12 Teesorten blieb es nicht – heute gibt es rund 120 verschiedene Geschmacksrichtungen.

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HIER GIBT’S DEN BAYERISCHEN BIO-TEE

Auf der Homepage von Bernhard Koller und Armin Wagner können Sie in die Welt der Chiemgauer Teemanufaktur eintauchen und sich über die neuesten Teekreationen informieren. Oder Sie schauen mal auf der Facebook-Seite der beiden vorbei.

Chiemgauer Teemanufaktur – Verkaufsstelle

Außerdem gibt’s den Bio-Tee aus Bayern im hauseigenen Lagerverkauf in der Walzmühle in Traunstein oder in der Panzerhalle in Salzburg zu kaufen.