Krapfen selber machen

7 Schritte, mit denen Ihre Faschings­krapfen sicher gelingen

Selbst gemachte Krapfen
Krapfen selber machen: Das geht ganz einfach, wenn Sie die 7 Schritte von Grüß Gott! befolgen. Damit verwöhnen Sie Ihre Familie mit Krapfen wie vom Bäcker.

Das brauchen Sie:

Krapfen selber machen: Das sind Ihre Zutaten

Für den Teig:
500 g Mehl (Weizenmehl Type 405 oder 550)
40 g Hefe (gerne auch Trockenhefe – in Österreich natürlich Germ)
40 g Butter
60 g Puderzucker (den Sie in Österreich als Staubzucker bekommen)
3 Eidotter und 1 ganzes Ei
1 Päckchen Vanillezucker
ein bisschen unbehandelte Orangen- und Zitronenschale
1 TL Salz
1/4 l Milch
2 EL Rum (aber nur, wenn keine Kinder mitnaschen …)

Fürs Backen:
750 g Butterschmalz

Für die Füllung:
passierte Aprikosen- oder Marillenmarmelade

Zum Bestäuben:
noch ein bisschen Puderzucker

Und so geht’s:

Krapfen selber machen: Butter und Hefe in warmer Milch zerlassen

1. Butter und Hefe in warmer Milch zerlassen

Los geht’s mit einem schönen Hefeteig: Dafür zerlassen Sie zuerst die Butter in warmer Milch und geben gleich den zerbröselten Germ (oder die Trockenhefe) sowie die Eier dazu. Alles gut miteinander vermengen.

 

Krapfen selber machen: Hefeteig gehen lassen

2. Hefeteig zubereiten und gehen lassen

Geben Sie nun alle Zutaten in eine Rührschüssel, kneten Sie daraus einen Hefteteig und schlagen ihn gut ab. Dann decken Sie den Teig zu und lassen ihn etwa eine Stunde gehen. Achten Sie darauf, dass der Hefeteig keine Zugluft bekommt!

 

Krapfen selber machen: Teig ausrollen

3. Teig ausrollen

Ihr Hefeteig ist in der vergangenen Stunde gut aufgegangen. Jetzt legen Sie ihn auf eine bemehlte Arbeitsfläche und rollen ihn ungefähr 2 Zentimeter dick aus.

 

Krapfen selber machen: Kreise ausstechen oder Kugeln schleifen

4. Krapfen ausstechen

Ab hier haben Sie verschiedene Möglichkeiten:
• Entweder stechen Sie jetzt Kreise für Ihre Krapfen aus, ungefähr 8 Zentimeter groß. 
• Oder nach einem anderen Krapfen-Rezept rollen Sie den Germteig bis auf etwa 1 Zentimeter Dicke aus, stechen Kreise aus, legen schon mal ein bisschen Marmelade in die Mitte und dann einen zweiten Deckel darauf. Dann drücken Sie die Ränder fest und stechen das nochmal ein bisschen kleiner nach. 
• Profis, die schon länger Krapfen selber machen, machen es nochmal anders: Sie „schleifen“ aus den dickeren Teigkreisen Kugeln, die aber ganz glatt sein müssen.
In jedem Fall lassen Sie danach Ihre Krapfen nochmal rund eine Stunde zugedeckt ruhen.

 

Krapfen selber backen: Am besten geht’s mit Butterschmalz

5. Krapfen backen

Erhitzen Sie das Butterschmalz in einer tiefen Pfanne. Sie werden gleich sehen: Das klappt besser als mit Öl oder Butter. Denn Butterschmalz verbrennt erst ab rund 205° C, gibt einen feineren Geschmack und riecht in der Küche auch nicht so penetrant wie Speiseöl.
Backen Sie die Krapfen im heißen Butterschmalz aus, und ab jetzt geht es sehr schnell: Von jeder Seite nur 2 bis 3 Minuten ausbacken, bis die Krapfen schön goldbraun sind. Danach legen Sie sie auf einen Rost über einem Backblech und lassen die Krapfen abtropfen.

Krapfen selber backen: Die Krapfen mit passierter Marmelade füllen

6. Krapfen füllen

Achten Sie beim Kauf der Marmelade unbedingt darauf, dass sie keine Fruchtstückchen oder Fruchtfleischfasern enthält, sondern am besten passiert ist. Sonst verstopft die Düse des Spritzbeutels leicht. Füllen Sie nun die Aprikosenmarmelade in den Spritzbeutel.
Kleiner Tipp: Schlagen Sie das letzte Drittel des Spritzbeutels vor dem Befüllen einmal um. So vermeiden Sie, dass der gesamte Beutel mit Marmelade verklebt. Nun drücken Sie ca. 2 Sekunden lang eine Marmeladenfüllung in jeden Krapfen.

 

Krapfen selber backen: Jetzt noch Puderzucker drüber – fertig!

7. Krapfen zuckern

Am Ende bestäuben Sie noch jeden Krapfen großzügig mit Puderzucker. Fertig! Sie sehen: Krapfen selber machen geht ganz einfach! Wir wünschen Ihnen viel Spaß dabei – und dann natürlich guten Appetit!

 

LECKER KOCHEN IM ALPENLAND: „Essen auf dem Land“ ist mehr als ein Kochbuch – es ist eine Entdeckungsreise, Schatzkiste und ein nützlich-nostalgischer Wegweiser zum Wissen unserer Großmütter. Genießen Sie es, Woche für Woche!

Bäckerei: Bibiane Lorenz • Text und Fotos: André Lorenz

Schreiben sie eine E-Mail an die Redaktion