10 Winter-Spiele für draussen in der kalten Jahreszeit

10 Winter-Spiele für draussen in der kalten Jahreszeit

Die Nasen leuchten rot, die Ohren sind eiskalt und trotzdem: Wenn der Winter richtig schön und kalt ist mit Schnee bis zu den Kniekehlen, spielen wir draußen. Das ist das Höchste. Neben Rodeln und Skifahren lassen wir uns immer wieder neue Winter-Spiele einfallen. Verschnaufpausen gibt es nur für heißen Kinderpunsch. Unsere 10 Spiele-Tipps für draussen in der kalten Jahreszeit könnt Ihr hier lesen.

 

1. Komm mit, lauf weg

Je mehr Kinder, desto besser. Denn der Kreis, in dem sich alle aufstellen, sollte schön groß sein. Ein Spieler ist der Antipper und schlendert außerhalb des Kreises herum. Irgendwann tippt er einem Mitspieler auf den Rücken und ruft dabei entweder „Komm mit!“ oder „Lauf weg!“. Damit beginnt das Wettrennen: Der Antipper läuft schnell fort, einmal um den Kreis herum. Der Angetippte muss ebenfalls sofort losrennen: Beim Kommando „Komm mit!“ muss er dem Antipper nachlaufen. Bei „Lauf weg!“ muss er in die entgegengesetzte Richtung los. Wer sich nach einer Runde als Erster die frei gewordene Lücke im Kreis sichern kann, hat gewonnen. Das langsamere Kind wird der nächste (oder bleibt der) Antipper.

 

2. Räuber und Gendarm

Ein gutes „Spielfeld“ ist bei diesem Spiel das Wichtigste. Das Gelände sollte möglichst groß sein und viele Versteckmöglichkeiten bieten. Bevor es losgeht, wird ausgemacht, wie weit das Spielfeld reicht und wo genau sich das „Gefängnis“ befindet. Das kann beispielsweise der Sandkasten im Garten sein oder ein großer Baum. Dann werden die Kinder in zwei Gruppen unterteilt: Die einen sind die Räuber, die anderen die Gendarmen. Zuerst bekommen die Räuber eine Minute Vorsprung, damit sie sich über das Spielfeld verteilen und gut verstecken können. Dann beginnen die Gendarmen sie zu suchen und einzufangen. Hat ein Gendarm einen Räuber gefangen, bringt er diesen ins Gefängnis. Die noch herumlaufenden Räuber können ihn jedoch wieder daraus befreien, indem sie sich unentdeckt an das Gefängnis heranschleichen und dem Gefangenen drei Mal auf den Rücken klopfen. Das Spiel endet, wenn alle Räuber gefangen sind oder eine vorher festgelegte Zeit abgelaufen ist.

 

3. Spurenlesen im Schnee

Wenn eine frische Schneedecke Gärten, Felder und Wälder überzieht, bleibt sie nicht lange unberührt: In der Winterzeit sind mehr Tiere unterwegs als man denkt. Und sie hinterlassen interessante Spuren. Ist das da vielleicht die Fährte eines Hasen oder einer Katze? Oder war hier sogar ein Reh unterwegs? Ein gewöhnlicher Winterspaziergang wird zum Abenteuer, wenn sich Kinder in Spurenleser verwandeln. Wo führt die Spur hin? Wo hatte sich das Tier versteckt? Wer findet die meisten unterschiedlichen Fußspuren? Und zu welchem Tier könnten sie gehören?

 

4. Rodelwettrennen

Was macht im Winter mehr Spaß als eine Schlittenfahrt? Ab zum nächsten Schlittenberg! Im ersten Durchgang fährt sich jedes Kind erst mal warm. Dann kann das Wettrodeln starten. Wer ist am schnellsten unten? Oder: Wer kommt am weitesten, ohne unterwegs mit den Füßen nachzuschieben? Wem das zu langweilig ist, kann sich eine kleine Sprungschanze aus Schnee bauen: Wer springt am höchsten oder weitesten?

 

5. Fehler im Wald

Beim Waldspaziergang wird ein kleines Gebiet abgesteckt und markiert: drei, vier Bäume vielleicht, und der Raum dazwischen. Wenn zwei Gruppen gegeneinander spielen wollen, steckt jede sein eigenes Gebiet ab. Dann versteckt man in diesem Gebiet zehn Dinge, die dort nicht hingehören. Für kleinere Kinder könnte das ein bunter Schal oder Spielzeug sein. Wer es schwieriger mag, hat vielleicht ein Holzlineal, einen Wollfaden oder einen kleinen Plastikfrosch mitgebracht. Wer findet alle Fehler? Oder beim Gruppenspiel: Welches Team findet die Fehler zuerst?

 

 

6. Zucker und Salz

Ein Kind ist der Ansager, alle anderen Kinder stehen ihm in einigen Metern Abstand gegenüber, alle nebeneinander in einer Reihe. Das Ansagekind dreht sich von der Gruppe weg und ruft dabei „Zucker uuuund...“ In dieser Zeit dürfen die anderen Spieler zum Ansager hinlaufen. Doch Vorsicht: Sobald der Ansager „... Salz!“ ruft und damit seinen Satz vollendet, dreht er sich wieder um. In diesem Moment müssen alle stehenbleiben. Wen das Ansagekind noch bei einer Bewegung ertappt, muss zur Startlinie zurück. Wem es gelingt, als Erster den Ansager zu berühren, übernimmt dieses Amt in der nächsten Runde.

 

7. Hasenjagd

Ein ganz einfaches Ballspiel für beliebig viele Teilnehmer: Alle Spieler sind Hasen, nur einer wurde zuvor als Jäger ausgewählt. Er hat einen Ball und versucht, die wild durcheinander laufenden Hasen abzuschießen. Wer getroffen wird, verwandelt sich selbst in einen Jäger. Schon sind es zwei, dann drei... die Jäger dürfen den Ball aber beim Laufen nicht in der Hand behalten, sondern müssen ihn sich gegenseitig zuspielen (oder eben auf einen Hasen zielen). Der zuletzt übrig gebliebene Hase hat gewonnen: Er darf der nächste Jäger sein oder (wenn er nicht mag) den nächsten Jäger bestimmen.

 

 

8. Mutter, wie weit darf ich reisen

Ein Kind spielt die Mutter, alle anderen stellen sich in einiger Entfernung ihr gegenüber. Nacheinander fragt jedes Kind: “Mutter, wie weit darf ich reisen“? Die Mutter antwortet mit einer Stadt oder einem Land, sie sagt zum Beispiel „Dänemark“. Daraufhin fragt das Kind noch einmal: „Darf ich?“ Erlaubt es die Mutter, darf es so viele Schritte auf die Mutter zugehen, wie die Stadt oder das Land Silben hat. Bei „Dä-ne-mark“ darf es also drei Schritte vorwärts machen. Geht das Kind einfach los, ohne die Mutter noch einmal gefragt zu haben, muss es zum Start zurück. Antwortet die Mutter auf die Frage“ Darf ich?“ mit „Nein“ muss das Kind einfach da stehen bleiben, wo es war. Wer zuerst bei der Mutter ankommt, darf in der nächsten Runde die Mutter spielen.

 

 

9. Katz und Maus

Ein Kind ist die Maus, ein anderes die Katze. Die übrigen Kinder stellen sich zu einem großen Kreis auf und fassen sich an den Händen. Die Maus sitzt im Inneren des Kreises. Die Katze schleicht außen herum, denn sie darf den Kreis nie betreten. Wenn die Katze ruft: „Maus, Maus, komm heraus, sonst kratz ich dir die Augen aus!“, muss die Maus den Kreis verlassen. Natürlich möglichst so, dass die Katze sie nicht fangen kann. Das Mäuslein darf zwar immer wieder Schutz im Kreis suchen, aber nur, wenn die Kinder ihre Arme heben, sodass die Maus hindurch schlüpfen kann. Wie lange die Maus dazu draußen gewesen sein muss und ab wann die Kreiskinder so gnädig sind, ihr die Flucht zu ermöglichen, entscheiden die Kreiskinder. Fängt die Katze die Maus, werden die Rollen getauscht, oder zwei andere Kinder sind an der Reihe.

 

10. Schnee-Engel

Das kann jedes Kind, das tut jedes Kind, und das haben auch schon Opa und Oma gemacht, als sie noch klein waren: mit dem eigenen Körper einen Engel in den Schnee malen. Einfach rückwärts in den Schnee plumpsen lassen, Arme und Beine ausbreiten und sie ein paarmal hin- und herbewegen. Die Spuren, die im Schnee zurückbleiben, sehen aus wie ein Engelsbild. Wer zeichnet den schönsten Engel?

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Eck, Speck, Dreck –
und du bist weg.

Ene, mene, durz,
da Deife lasst an Furz.
Lasst ’n in de Hosn,
stinkt nach Aprikosn.
Lasst ’n wieda naus
und du bist draus.

Peter hat ins Bett geschissen,
mitten aufs Paradekissen.
Mutter hat’s gesehn
und du musst gehn.

Kaiser, König, Edelmann,
Bürger, Bauer, Bettelmann.
Müller, Maler, Leinenweber
und zum Schluss der Totengräber.

Eine kleine Spitzmaus
lief ums Rathaus.
Wollte sich was kaufen,
hat sich verlaufen.
A und U,
raus bist du!