Pflaumenmus

Rezept für Pflaumenmus

Lecker und fruchtig!

Pflaumenmus

Perfekt aufs Brot, zu süßen Nachspeisen oder als österreichisches Powidl im Germknödel
Gericht Aufstrich
Portionen 6 Gläser
Kalorien 280 kcal

Zutaten

  • 3 kg gereifte Pflaumen
  • 500 g Zucker
  • 1 TL Zimt
  • 5 feingemahlene Nelken oder Nelkenpulver

Zubereitung

  1. Die Pflaumen halbieren, entsteinen und in einer Schüssel mit dem Zucker und den Gewürzen vermischen. 3 Stunden abgedeckt ziehen lassen.

  2. Dann die Masse mit dem Saft in einen Bräter geben und bei 180 Grad im Backofen 2 bis 3 Stunden eindicken. Anfangs einen Kochlöffel in die Tür klemmen, damit die Feuchtigkeit entweichen kann.

  3. Wer möchte, kann das fertige Mus noch pürieren. Das Mus in Gläser verteilen und diese kurz auf den Kopf stellen.
PFLAUMEN UND ZWETSCHGEN – Wir versüßen uns den Sommer mit köstlichen Pflaumen und Zwetschgen. Und ganz nebenbei gibt's viel Wissens­wertes rund um das blaue Obst.

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Hähnchenbrustfilet mit Pflaumen

Rezept für Hähnchenbrust­filet mit Pflaumen

Herzhaft trifft auf fruchtig

Hähnchenbrustfilet mit Pflaumen

Die Pflaume gibt dem Hähnchen erst den richtigen Kick
Gericht Hauptspeise
Arbeitszeit 40 Minuten
Portionen 2 Personen
Kalorien 560 kcal

Zutaten

  • 2 Hähnchenbrustfilets
  • 2 Scheiben Parmaschinken
  • 200 g Pflaumen
  • 4 Frühlingszwiebeln
  • 2 EL Öl
  • 1 Zweig Rosmarin
  • 2 Gewürznelken
  • 80 ml Geflügelfond

Zubereitung

  1. Fleisch pfeffern und fest in die 2 Scheiben Parmaschinken einwickeln. Die Pflaumen halbieren und entsteinen. Die Frühlingszwiebeln putzen und in 4 cm lange Stücke schneiden.

  2. Die Filets in einer ofenfesten Pfanne bei mittlerer Hitze von beiden Seiten 5 Minuten anbraten, herausnehmen. Pflaumen und Frühlingszwiebeln mit dem Rosmarinzweig und den Gewürznelken im Bratfett andünsten, das Fleisch daraufsetzen und den Geflügelfond dazugeben.

  3. Im Backofen bei 200 Grad etwa 30 Minuten fertig garen.

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Bayerischer Zwetschgendatschi

Rezept für Zwetschgendatschi

Ein saftiger Genuss!

Bayerischer Zwetschgendatschi

Der klassische Zwetschgenkuchen
Gericht Kuchen
Herkunft Bayern
Arbeitszeit 1 Stunde
Portionen 1 Blech
Kalorien 250 kcal

Zutaten

  • 350 g Mehl
  • je 1 Prise Zucker und Salz
  • 15 g Frischhefe
  • 125 ml lauwarme Milch
  • 1 Ei
  • 50 g weiche Butter
  • abgeriebene Schale einer Zitrone
  • 1 ½ kg Zwetschgen
  • 40 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 2 TL Zimt

Zubereitung

  1. Das Mehl in eine Schüssel füllen und eine Mulde formen. In die Mulde die Hefe, die Butter, die Milch, das Ei, eine Prise Salz und Zucker sowie die Zitronenschale geben. Mit einem Knethaken zu einem weichen Teig verrühren, der nicht mehr klebt. Den Teig an einem warmen Platz gehen lassen, bis er die doppelte Größe hat.

  2. Dann den Teig noch einmal durchkneten und dünn auf die Größe eines Backblechs ausrollen. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und die entstielten und entkernten Zwetschgen mit dem Fruchtfleisch nach oben wie Dachziegel darauf schichten. Vanillezucker und Zimt mischen und die Hälfte darüber streuen. Im vorgeheizten Backofen bei 190 Grad etwa 35 Minuten backen.

  3. Nach dem Abkühlen mit der restlichen Zucker-Zimt-Mischung bestreuen.

 

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Schlag auf Schlag

Kufenstechen in Feistritz

Schlag auf Schlag

Ein Bursche in Tracht reitet auf einem Pferd und zerschlägt den Kufen beim Kufenstechen in Feistritz
Jedes Jahr zum Kirchtag an Pfingsten donnern in Feistritz im Gailtal wagemutige Burschen auf ihren schweren Norikerpferden durchs Dorf. Ihr Ziel: die Kufe zerschlagen, ein Kranzl erringen und endgültig zum Mann werden.

 

Fesch haben sie sich herausgeputzt, die Mädchen der Feistritzer Burschenschaft. Seit dem frühen Morgen sind sie deshalb schon auf den Beinen. Denn bis die echte Gailtaler Tracht sitzt, dauert es eine gute Stunde. Und das, obwohl Mütter und Großmütter beim Anziehen helfen. Zwölf Meter Stoff sind in der Tracht verarbeitet, die Röcke mit Maisstärke gestärkt, damit sie beim Tanz ihre volle Pracht entfalten.

Heute ist Kirchtag in Feistritz, und dazu gehört das alljährliche Kufenstechen. Dafür haben die jungen Gailtalerinnen ihre kostbare Tracht aus dem Schrank geholt.

Beim Kufenstechen stehen junge Mädchen in Gailtaler Tracht in zwei Reihen auf einem Dorfplatz
Nach gut einer Stunde Anziehen sitzt alles - stolz präsentieren die Feistritzerinnen ihre aufwändige Gailtaler Tracht

Jetzt warten sie auf der Hauptstraße auf das Eintreffen der Konta, der jungen Burschen aus Feistritz. Gemeinsam werden die jungen Frauen und Männer zur Kirche hinauf ziehen und das Wasser und den Wein für die Messe bringen.

Feistritz an der Gail ist ein Dorf wie viele andere auch in Kärnten. Ein kleiner Hauptplatz, eine Kirche am Berg, ein Gasthaus und 615 Einwohner. Oben am Kamm des Bergrückens, an den sich die Ortschaft so idyllisch schmiegt, beginnt Italien. Nur wenige Kilometer sind es vom Dorf bis zum Dreiländereck Österreich-Italien-Slowenien.

Bis sie verheiratet sind, können die Burschen beim Kufenstechen mitmachen

Lautstark gesellen sich die Burschen der Konta zu den Mädchen. Auch die jungen Männer tragen ihre Festtagstracht. Von fünfzehn an, bis zu ihrer Hochzeit, sind sie Mitglieder der Burschenschaft und können beim Kufenstechen mitmachen. Da es beim einen oder anderen schon mal länger dauern kann, bis er eine Braut findet, soll es im benachbarten Nötsch einen Herrn gegeben haben, der noch mit fünfzig mit den Jungen geritten ist.

Brauner Reiterstiefel
Die Gailtaler Männertracht ist eine echte Reitertracht, beeinflusst von der Kleidung der bäuerlichen Fuhrleute. Die Burschen tragen hohe Schaftstiefel, im rechten steckt die Zipfelmütze, die beim Reiten den schwarzen Schlapphut ersetzt

Nahaufnahme eines Mannes in Gailtaler Tracht

Der offene letzte Knopf des Gilets aus Samt oder Seide ist – ebenso wie der links getragene Blumenschmuck – das Zeichen der ledigen Männer. Ob der Samtrock und die Lederhose in schwarz oder braun getragen werden, ist Geschmackssache, die Stiefel jedoch sind bei allen aus braunem Leder.
Nahaufnahme einer Frau in Gailtaler Tracht

Unverkennbar ist der Einfluss der slawischen Nachbarschaft auf die Festtracht der Gailtaler Frauen. Kaum eine Tracht im ganzen Alpenraum ist so prächtig, farbenfroh und unverwechselbar wie die Untergailtaler Festtracht: Bunte Seidentücher am Kopf und über der Brust.
Frauenbeine mit weißen Strümpfen und schwarzen Schnürstiefeln

Weiße Zipfelstrümpfe mit hervorblitzenden roten Strumpfbändern und schwarze Schnürstiefelchen, eigens angefertigte Baumwollunterhosen, ein Unterrock und das Prachtstück der Gailtaler Tracht: der plissierte Rock des Leibkittels, zwölf Meter lang und vom breiten Ledergürtel kräftig zusammengehalten.

Mit den Burschen kommen auch die ersten Schaulustigen. Aus dem ganzen Kärntner Unterland strömen die Besucher herbei. Zwar gibt es auch in anderen Gailtaler Gemeinden den Brauch des Kufenstechens, doch nirgends wird er größer gefeiert als hier in Bistrica na Zilji, so der slowenische Name von Feistritz.

Slowenische Trachten, Lieder und Bräuche: ein lebendiges Miteinander der Kulturen

Wer für die Burschenschaft noch zu jung ist, macht sich derweil anderweitig nützlich: Der Nachwuchs – erkennbar an den Seidentüchern über dem weißen Hemd – schenkt Erfrischungen aus. Und so mancher Reiter nimmt den Schluck Wein gern an, um die Aufregung ein bisschen zu dämpfen.

38 Mitglieder, Burschen und Mädchen, hat die Burschenschaft Feistritz, das Reiten ist jedoch den jungen Männern vorbehalten. Und doch steigt nur aufs Pferd, wer Schneid hat. Der Respekt vor den Norikern, den schweren Gebirgspferden, ist groß. Und längst ist es nicht mehr selbstverständlich, dass jeder Bursch reiten kann.

Frauen mit Kopftüchern ziehen in eine voll besetzte Kirche ein

Wenn die Mädchen am Kirchtag mit ihren festlichen Trachten zur Messe einziehen, ist die Pfarrkirche St. Martin bis auf den letzten Platz besetzt.

Nicht alle, die heute gekommen sind, haben Platz in der Pfarrkirche St. Martin, wo heuer zum ersten Mal der Bischof der Diözese Gurk die Messe zelebriert. Nach dem Gottesdienst versammeln sich die Besucher vor der Kirche. Alte slowenische Lieder erklingen. Es sind wehmütige Weisen, die vom Leben, Lieben und Sterben in den Bergen erzählen.

Auch wenn heute nur noch neun Prozent der Bevölkerung offiziell zweisprachig sind, die Lieder und Namen, die Trachten und Bräuche, sie sind slowenisch geblieben. Das letzte Lied wird auf Deutsch angestimmt. Deutsch und Slowenisch, das ist in Feistritz ein Miteinander der Sprachen und Kulturen.

Peter ist einer der Sänger. Aus dem Burschenalter ist er längst heraus. Ob er früher auch selbst geritten ist? „Jo sihali, und wia! Und gwunnan hon i, drei Joa hintaeinada", strahlt er. „Ja,“ wirft der Franz lachend ein, „und das erzählt er uns jetzt seit dreißig Jahren ...“.

Bevor es für die Burschen ernst wird, wird noch einmal ausgelassen getanzt.

Unten im Ort verwandelt sich ganz Feistritz derweil in eine große Bühne, wie immer zum Kirchtag. Zum Rhythmus des Landlers drehen sich die Trachtenpärchen schneller und schneller, bis die schweren Röcke der Mädchen fast waagrecht stehen.

Ein tanzendes Paar in Gailtaler Tracht
Beim Tanzen entfalten die Röcke der Gailtaler Tracht ihre ganze Pracht. Dafür wurden sie zuvor mit Maisstärke gestärkt

Dann wird es für die Burschen ernst. Sie schlüpfen aus ihren schwarzen Samtjacken und setzen ihre langen Zipfelmützen auf. Ohne Sattel, in der rechten Hand den Koleč, den schweren Eisenschlegel, reiten sie durch die Menschengasse auf die Kufe zu. Die Kufe ist ein kleines Holzfass auf einem Pfahl.

Dröhnend stampfen die Hufe der sonst so stoisch wirkenden Noriker. Mit geschickten Schlägen dreschen die Burschen auf das Fässchen ein. Wer das letzte Holzstück herunterschlägt, dem winken Sieg, Ruhm und Ehre.

Früher sollen die Pferde vor dem Ritt noch mit Schnaps wild gemacht worden sein, erzählt Hans, ein Einheimischer. Früher, das war, als ein Noriker noch das Statussymbol der Gailtaler Bauern war. Ohne einen gescheiten Hengst im Stall, da war man nichts.

Mann auf Pferd mit einer schweren Eisenkeule in der Hand
Jeder Bursch trägt den Koleč bei sich - mit ihm soll die Kufe zerschlagen werden

Mann auf Pferd reitet mit einer Keule in der Hand auf einen Holzpflock zu
Ohne Sattel, mit einem schweren Eisenschlegel in der Hand, reiten die Burschen mit ordentlich Schwung auf die Kufe zu und versuchen das Fässchen zu treffen

Bunter Blumenkranz um den Oberarm eines Mannes
Wer sich das begehrte Kranzerl schnappt, ist der Sieger beim diesjährigen Kufenstechen

Immer fünf Burschen reiten direkt hintereinander, Durchgang um Durchgang. Die schnelleren Pferde voran, damit sie die anderen nicht aufhalten. Und während nach der dritten Runde der erste Holzspan fliegt, erklärt Hans fachmännisch, dass es auf die richtige Technik ankomme. Zu fest zugeschlagen, prellt der Arm schmerzhaft zurück. Ist der Schlag zu schwach gesetzt, kann er der Kufe nichts anhaben.

Im sechsten Durchgang ist es dieses Mal so weit, der letzte Reiter trifft die noch verbliebene Planke perfekt, sie segelt durch die Luft. Geschafft!

Zum Schluss geht es darum, sich das begehrte Kranzerl zu holen

Aber auf Ross und Reiter wartet eine weitere Herausforderung: das Kranzlstechen. Dabei versuchen die Burschen mit ihrem Eisenschlägel durch das Blumenkranzl zu treffen, das einer der Männer hochhält.

„Langsamer!“ ruft der Kranzlhalter den Reitern zu und versucht, die übermütigen Burschen etwas einzubremsen. Doch für die gibt es kein Halten mehr. Wer das Kranzl erwischt, darf sich dieses Jahr mit dem Siegerkranz schmücken.

Die beiden Gewinner des Kufenstechens jubeln
Christoph Galle und Matthias Kaiser sind diesmal die Gewinner des Feistritzer Kufenstechens: Sie haben den Siegerkranz erwischt

In Oberfeistritz sichert sich 2016 Christoph Galle das begehrte Kranzl und in Unterfeistritz Matthias Kaiser.

Sie und alle Mitstreiter werden für den Rest des Tages gefeiert – unter der alten Dorflinde, wo die Burschen und Mädchen noch bis in die frühen Morgenstunden tanzen und singen.

Text: Rudolf Binder • Fotos: Wolfgang Simlinger

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Ein Blumenteppich zur Ehre Gottes

Fronleichnam in Sipplingen

Ein Blumenteppich zur Ehre Gottes

Fronleichnamsprozession mit Pfarrer, Ministranten, Musikkapelle und Volk
Zu Fronleichnam ist das ganze Dorf schon in aller Herrgottsfrüh auf den Beinen: Für die Prozession in Sipplingen am Bodensee legen die Bewohner einen der längsten und schönsten Blumenteppiche weit und breit

 

Die Straßenlaternen werfen ein fahles Licht in die Morgendämmerung von Sipplingen am Bodensee. Es ist halb fünf Uhr in der Früh. Unten im Dorf sind gedämpfte Stimmen und schleifende Geräusche zu hören. Sie kommen von Zinkwannen und Körben, die über das Pflaster gezogen werden. Laut und fröhlich pfeifen die Vögel auf die frühe Arbeit der Dorfbewohner.

Heute ist Fronleichnam, und die Sipplinger werden einen 600 Meter langen Blumenteppich durch ihr Dorf legen. Der Teppich wird den Prozessionsweg zu den vier Stationsaltären schmücken. Das ist seit den 1930er Jahren Tradition in Sipplingen.

Im Morgengrauen bereiten mehrere Menschen den Blumenteppich auf der Straße vor
In aller Herrgottsfrüh – es ist noch nicht mal richtig hell – beginnen in Sipplingen die Vorbereitungen für den Fronleichnams­tag

Auch im „Torkelhaus“ in der Straße Am Brunnenberg sind die Pensionswirtin Amalie Beirer-Maier und ihre Nichte Christa Beirer längst auf den Beinen. Kaffeeduft hat auch ihre Gäste aus Sulzbach aus den Betten gelockt, die – wie jedes Jahr – beim Blumenlegen mithelfen wollen und noch Freunde als Helfer mitgebracht haben.

Wortlos packen alle an und tragen Eimer, Körbe und Kisten voller Blumen, Blüten und Grünzeug aus dem kühlen Weinkeller nach oben an die Straße. Große Holzrahmen und Eisenringe liegen dort schon bereit. Mit diesen Schablonen werden später die Muster und Ornamente des Blumenteppichs gelegt. Alles ist bestens vorbereitet, und Christa Beirers letzte Zweifel sind beseitigt: Werden die Blüten auch reichen? Gibt es genug Farben für die geplanten Motive?

Ein jeder packt mit an, damit rechtzeitig zur Prozession alles fertig wird

Denn wenn das Fronleichnamsfest – wie 2016 am 26. Mai – sehr früh im Jahr ist, sind viele Blumen noch gar nicht aufgeblüht. Dann heißt es: Improvisieren. Christa Beirer hat Erfahrung damit und einige bewährte Tricks noch obendrein.

Die roten Pfingstrosen hat sie über Nacht im warmen Wasser zur vollen Blütenfülle getrieben. Der Goldregen dagegen mag es lieber frostig und bleibt in der Gefriertruhe, bis sein schönes leuchtendes Gelb für den Blumenteppich gebraucht wird. „Goldregen ist die einzige Blüte, die den Frost übersteht und beim Auftauen nicht matschig wird“, verrät Christa Beirer.

Körbe mit Blumen und Schablonen für die Blumenteppiche
Zahlreiche Blütenblätter, Schablonen und Messwerkzeug – alles ist schon hergerichtet

 

Viele Menschen helfen beim Schmücken des Blumenteppichs
Jeder weiß, was zu tun ist. An Fronleichnam sind alle Sipplinger ein eingespieltes Team

Zwei Kinder und ein Erwachsener legen mithilfe von Schablonen bunte Blumen auf einen Grasteppich
Jedes Blütenmotiv soll so akkurat wie möglich aussehen: Dabei helfen Schablonen

Vom Balkon aus überwacht Pensionswirtin Amalie das Geschehen vor ihrem Haus. Dann kommt auch sie herunter an die Straße, gibt hier und dort Anweisungen oder trennt mit der Schere festsitzende Blütenblätter von ihren Stängeln. Jede Hand wird gebraucht, um das blühende Kunstwerk rechtzeitig zur Prozession gegen 10 Uhr fertigzustellen.

Vor den vier Stationsaltären sind derweil schon besonders prachtvolle Motive zu bewundern. Eine Kreuzigungsszene zum Beispiel oder ein Blütenteppich mit Ornamenten in Weiß, Gelb, Lila. Die großen Teppich-Motive sind schon am Vortag ganz im Geheimen in Schuppen und Garagen gestaltet worden. Keiner weiß vom Bild der anderen.

Auch Gerold Beirer und Adrian Staiger haben in Staigers Autogarage dafür gesorgt, dass niemand ihre Kreuzigungsszene vorzeitig zu Gesicht bekommt. Am Vormittag vor Fronleichnam haben sie in aller Ruhe an dem Altarteppich gearbeitet.

Familie Beirer sind geübte Blumenleger und wissen genau, welche Blüten sich eignen

Die Konturen hat das seit vielen Jahren eingespielte Team mit Torf ausgelegt. Dann fügten die vier Männerhände ganz behutsam Blättchen an Blättchen und Blüte an Blüte. Mit Leinsamen schufen sie lebendig wirkende Hauttöne. Der Gekreuzigte trägt einen Lendenschutz aus den weißen Blättchen der Margeritenblüten, der trauernde Johannes ein Gewand aus blaurotem Flieder, Marias Haare wurden mit Tamarisken rosabräunlich „eingefärbt“. Die Blüten des weißen Schneeballs umrahmen ein Kreuz aus braunem Sauerampfer.

Mehrere Menschen arbeiten an einem großen Blumenteppich, der die Kreuzigung Jesu abbildet.
Eine starke Verbindung: Der schmale Blumenteppich zieht sich durch das ganze Dorf von Station zu Station und von Haus zu Haus

Nach etwa vier Stunden war die „Kreuzigung“ weitgehend fertig. Heute Morgen haben Beirer und Staiger den Blumenteppich ganz vorsichtig vor ihrem Stationsaltar abgelegt. Dort bekommt ihr Kunstwerk noch einen üppigen Blumenrahmen und wird an den Teppich der Nachbarn angeschlossen.

Gerold Beirers Familie gehört seit 85 Jahren zu den aktiven Blumenlegern. In den 1930er Jahren hatte Pfarrer Nepomuk Schatz, der von Hüfingen nach Sipplingen gekommen war, den Brauch aus dem Schwarzwald mitgebracht und die Menschen in Sipplingen dafür begeistert.

Fronleichnam ist das schönste Fest in Sipplingen – da ist der Zusammenhalt im Dorf Ehrensache

Gerold Beirer ist seit über 40 Jahren dabei und hat zu Fronleichnam noch nie gefehlt. „Ich habe das Blumenlegen sozusagen mit der Muttermilch aufgesogen“, sagte er, und: „Fronleichnam ist für mich das schönste Fest hier in Sipplingen.“

Jeder Sipplinger Hausbesitzer ist an Fronleichnam für den Bereich zuständig, der vor seinem eigenen Haus verläuft. Entlang dem alten Fachwerkhaus der Pension Torkelhaus ist der 15 Meter lange Läufer mit Ornamenten in Gelb, Weiß, Rot auf grünem Untergrund schon fast fertig. Die Nachbarn rechts und links haben ihren Teppich nahtlos angesetzt. Es wird nicht viel geredet, jeder weiß, was zu tun ist, so wie jedes Jahr.

Frauen belegen einen Blumenteppich mit Herzen
Die Blumenteppiche zeigen religiöse Motive – hier legen die Dorfbewohner einen Teppich zu den biblischen Werken der Barmherzigkeit

Zwei Männer prüfen mit letzten Handgriffen den Blumenteppich
Da ist ein Könner am Werk: Für die letzten Handgriffe an seinem Kreuzigungsaltar braucht Gerold Beirer Fingerspitzengefühl

Bluementeppich mit einer mit Blumen verzierten Treppe vor einem Hauseingang
Die Sipplinger legen großen Wert auf Details. Sogar die Treppenaufgänge sind liebevoll mit Blumen geschmückt

Männer und Frauen, Junge und Alte, arbeiten Hand in Hand mit Kindern wie Jörg, Eva und Sophi. Heinrich Widenhorn erzählt stolz vom Einsatz seiner Familie: „Mindestens 20 bis 30 Widenhorns sind heute dabei.“

In der Klosterstraße regnet es Fliederblüten und Rosenblätter. Um die Ecke entsteht ein weißer Fisch mit gelben Tupfen aus Margeritenköpfen, dort sind Bordüren in Gelb-Weiß aus Flieder und Goldregen zu bewundern.

Die zu schmückenden Straßenstücke sind begehrt – ein gutes Zeichen für die Zukunft der Tradition

Aber nicht nur für die Sipplinger Anwohner ist das Blumenlegen Ehrensache. Es gibt auch Engagierte von auswärts, die ein Straßenstück übernehmen, zum Beispiel, wenn die „Alten“ nicht mehr mitarbeiten können oder Häuser verkauft werden und die neuen Besitzer keinen Bezug zur dörflichen Tradition haben.

Zu den Auswärtigen gehören Heidi und Peter Braun. Sie sind schon Tage vor dem Fest aus Villingen-Schwenningen angereist, um „ihren“ Bereich in der Klosterstraße zu schmücken. Das ist dort, wo Heidi vor 25 Jahren gewohnt hat. Auch Cornelia Köberlein kommt von auswärts, aus Owingen. Jedes Jahr ist sie mit Mann und Sohn beim Blumenlegen in der Straße Am Brunnenberg dabei.

Sobald Pfarrer Joha ein verwaistes Straßenstück im Pfarrblatt ausschreibt, finden sich schnell Freiwillige, die die Tradition lebendig halten wollen. „Wenn wir die Werte der Vergangenheit nicht weitergeben, haben wir keine Zukunft“, sagt die Pensionswirtin Amelie Beirer-Maier dazu.

Eine ältere Dame schneidet die Blumen zurecht.
Die 87-jährige Pensionswirtin Amalie Beirer-Meier ist froh, dass auch die jungen Leut' dabei sind und den schönen Brauch weiterführen

Um 5.32 Uhr ist die Sonne über Sipplingen aufgegangen und scheint jetzt – gegen 7 Uhr – auf den fast fertigen Blumenteppich. Der zieht von der katholischen Pfarrkirche St. Martin über den Kirchweg und die Rathausstraße, Am Brunnenberg entlang, durch die Klosterstraße und über den Lenzensteig hinunter zum Rathaus.

Wer jetzt noch schläft in Sipplingen, wird von kräftigen Böllerschüssen vom Berg gegenüber oder den Wirbelschlägen von fünf Trommlern geweckt, die von Haus zu Haus ziehen und hier und dort für ihre Weckdienste mit einem Stamperl Schnaps belohnt werden.

Der Aufmarsch der Bürgermiliz gehört zu Fronleichnam in Sipplingen schon immer dazu

Böllerschützen und Trommler gehören zur Sipplinger Bürgermiliz, einem Verein, dessen Tradition auf das Jahr 1849 zurückgeht, als es rund um den Bodensee noch so manchen Strauß auszufechten gab.

Heute umrahmen die Vereinsmitglieder in ihren schmucken Uniformen – blaue Röcke zu schwarzen Hosen und Pickelhelme mit weißem oder rotem Helmbusch aus Rosshaar –  die Feste in Sipplingen. „Fronleichnam in Sipplingen ist ohne die Begleitung der Bürgermiliz überhaupt nicht denkbar“, erzählt Gerold Beirer, der Blumenkünstler vom Kreuzigungsbild.

Priester, Ministranten und Volk versammeln sich um den Blumenteppich
Die Prozession zieht von Station zu Station - dort versammelt sich die ganze Gemeinde um die prachtvollen Blumenteppiche

Musikkapelle läuft rechts und links des Blumenteppichs
Traditionell wird die Prozession von der Bürgermiliz angeführt. Sie gibt mit ihren Trommeln den Takt vor

Priester liest aus einem roten Buch
Andacht und Gebet gehören an jeder Station dazu

Inzwischen haben sich die Bürgersoldaten auf dem Rathausplatz formiert. Von dort geht es mit wehender Fahne zur Ehrenwache in die Pfarrkirche St. Martin zum Festgottesdienst. Danach zieht die Prozession dann durch das geschmückte Dorf.

Alle Sipplinger Vereine sind mit ihren Fahnen dabei. Pfarrer Joha im goldenen Ornat trägt unter dem goldenen „Himmel“ die Monstranz zu den vier Stationsaltären – immer entlang dem Blumenteppich, der nur betreten wird, wenn es gar nicht anders geht. Und dann ganz vorsichtig, damit die Pracht erhalten bleibt.

Nur bis 16 Uhr können die floralen Kunstwerke bewundert werden

Der Teppich soll auch nachmittags noch schmuck aussehen – für die Einheimischen und die vielen Besucher, die mit ihren Kameras und Handys die schönsten Werke fotografieren. Denn um 16 Uhr ist es wieder mal vorbei mit der floralen Kunst. Dann werden die Teppiche im großen Kehrwagen der Straßenreinigung verschwinden.

Bis zum nächsten Jahr, wenn die Sipplinger einen neuen Blumenteppich legen – so wie es bei ihnen schon immer der Brauch ist.

Steg im Bodensee mit Stadt im Hintergrund
Sipplingen liegt am baden-württembergischen Ufer des Bodensees

Mehr zu Sipplingen:
Tourist-Information  •  Seestr. 3  •  78354 Sipplingen  •  Telefon +49 7551 9499370 •  www.sipplingen.de

Hüfingen ist die Mutter aller Blumenteppiche

In Deutschland werden zu Fronleichnam an vielen Orten Blumenteppiche gelegt. Der bekannteste Teppich ist in Hüfingen im Schwarzwald zu bewundern. Von dort hat sich der Brauch des Blumenlegens auch verbreitet.

Ein Hüfinger Bildhauer – Franz Xaver Reich – hatte die Idee aus Italien mitgebracht, wo er Prozessionswege mit farbenprächtigen Blumenteppichen gesehen hatte. Zurück in der Heimat legte er 1842 vor seinem Haus den ersten Blumenteppich. Später begeisterte er auch seine Nachbarn fürs Blumenlegen zum Fronleichnamsfest. Nach und nach bis heute wird der ganze Prozessionsweg über 600 Metern in einer Breite von 1,80 Metern belegt.

Mehr zu Hüfingen:
Informations- und Kulturamt  •  Hauptstrasse 16/18  •  78183 Hüfingen  •  Telefon 0771-6009-24  •  www.huefingen.de

Was ist Fronleichnam?

Das katholische Hochfest Fronleichnam wird immer am zweiten Donnerstag nach Pfingsten gefeiert. Der Name entstand vor etwa 750 Jahren und bedeutet „Leib des Herrn“. Er leitet sich vom Mittelhochdeutschen vrône lîcham für „des Herren Leib“ ab.

Im Mittelpunkt des Festes steht die Eucharistie. Nach katholischem Glauben ist damit die Umwandlung von Brot und Wein in Leib und Blut Christi gemeint. Katholiken feiern, dass der Leib Christi in der Hostie lebendig ist.

Seit dem 13. Jahrhundert ist dieser Tag fester Bestandteil des Kirchenkalenders. Fronleichnam 2019 ist am Donnerstag, 20. Juni.

Text: Marilis Kurz-Lunkenbein • Fotos: Bethel Fath

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Die schönsten Grillplätze

Grillen im Alpenland

Die schönsten Grillplätze in München, Salzburg, Wien, Graz und Innsbruck

Ein Grill mit Fleisch und Spießen im Vordergrund, eine Gruppe von Menschen im Hintergrund
Endlich Sommer, endlich herrliches Wetter und laue Sommerabende! Da fehlt nur noch das passende Plätzchen zum Grillen. Wir zeigen Ihnen die 10 schönsten Grillplätze in den Städten des Alpenlands.

 

Grillplätze in München

Flaucher

Die schönsten Grillplätze: Flaucher in München

Der wohl bekannteste Grillplatz in München ist der Flaucher am südlichen Isarufer – ein absoluter Klassiker. Auf der größten zusammenhängenden Grillzone Münchens tummeln sich an lauen Sommerabenden viele Grillmeister und Brutzelfreunde.

Wo?
Ab der Brudermühlbrücke bis zur südlichen Stadtgrenze nach Großhesselohe
D-81379 München

Öffentlich: U-Bahnlinie U3, Haltestelle Thalkirchen

Ausstattung?
Ihren Grill müssen Sie selbst mitbringen, denn in den freigegebenen Bereichen auf den Kiesbänken ist das Grillen nur auf geeigneten Grillgeräten erlaubt. Holzfeuer auf dem Boden sind verboten. Dafür dürfen Sie sich Ihr Lieblingsplatzl selbst aussuchen, denn es gibt keine markierten Grillstellen.

♥  Unser Grüß Gott-Tipp
Im Sommer sind die Plätze am Flaucher sehr beliebt. Je weiter südlich Sie in die Nähe der Stadtgrenze kommen, desto ruhiger wird’s. Und zu spät dran sein sollten Sie auch nicht. Dann finden Sie bestimmt noch ein schönes Fleckchen.

 

Langwieder See

Blick auf den Langwieder See in München

Wer die Kombination aus Baden und Brutzeln liebt, ist am Langwieder See im Nordwesten von München genau richtig. Am Ostufer des Sees laden eine große Liegewiese und eine Grillzone mit viel Schatten zu einem entspannten Badetag mit gemütlichem Grillabend ein. Also Picknickdecke, Grill und Badehose einpacken und los geht’s!

Wo?
Langwieder See
Kreuzkapellenstraße
D-81249 München

Öffentlich: S-Bahnlinie S3, Haltestelle Lochhausen (3 km Fußweg)

Ausstattung?
Vielfältige Freizeitmöglichkeiten: Volleyballfelder, Fußballplatz, Ruderbootverleich, Minigolfanlage
WC
Kostenpflichtige Parkplätze

♥  Unser Grüß Gott-Tipp
Vom 3.6. bis 11.9.2017 können Sie sich bei Badewetter alle 20 Minuten vom Badebus direkt von der S-Bahnstation Lochhausen zum Langwieder See fahren lassen. Erwachsene zahlen für die einfache Fahrt 1,50 Euro, Kinder von 6 bis 14 Jahren 0,50 Euro und Kinder bis 6 Jahre fahren gratis.

 

Grillplätze in Salzburg

Glanspitz

Ein Grill mit Würstchen und ein Pfosten, der den Grillbereich markiert

Im neugestalteten Naherholungsgebiet am Glanspitz befindet sich Salzburgs erste und ganz neue öffentliche Grillfläche. Eröffnet wurde am 24. Mai 2017, also pünktlich zum Start der Grillsaison. In dem beliebten Park direkt an der Salzach haben die Salzburger Stadtgärten zwischen Bäumen, Wasser und Wiesen einen gemütlichen Bereich zum Grillen gestaltet.

Wo?
Naherholungsgebiet Glanspitz
Rechte Glanzeile 52
A-5020 Salzburg

Der 700 Quadratmeter große Grillbereich ist durch Pflöcke markiert.

Ausstattung?
Ihren Grill müssen Sie selbst mitbringen. Gegrillt werden darf nur mit Holzkohle oder Holzbriketts, offene Feuer sind verboten. Dafür gibt es keine vorgegebenen Grillstellen und Sie können sich Ihren Lieblingsplatz selbst aussuchen. Für die Asche steht vor Ort ein hitzebeständiger Behälter zur Verfügung.

♥  Unser Grüß Gott-Tipp
Der Glanspitz-Park ist ein Freizeitparadies für die ganze Familie. Während die Kinder sich auf dem neu angelegten Spielplatz oder im Slackline-Park vergnügen, können sich die Erwachsenen bei einem Spaziergang am Feuchtbiotop oder den flachen Ufern der Glan-Mündung entspannen.

 

Vorderkaserklamm in St. Martin bei Lofer

Naturpark mit Wald, Wiese und Fluss

Der perfekte Grillplatz für Wanderlustige und Badefans ist das etwa 50 Autominuten von Salzburg entfernte Naherholungsgebiet Vorderkaserklamm. An den Grillplätzen nahe der Klamm und rund um mehrere Naturbadeteiche darf von 9:30 bis 19:00 Uhr gegrillt und gebadet werden.

Wo?
Vorderkaserklamm
Obsthurn 42
A-5092 St. Martin bei Lofer

Was kostet's?
Eintritt zur Klamm:
Erwachsene: 4,50 Euro
Kinder: 2,60 Euro

Ausstattung?
10 gemauerte Grillstationen (nur Grillkohle erlaubt) mit Sitzgelegenheiten
Hundewiese
Kostenlose Parkplätze

♥  Unser Grüß Gott-Tipp
Wenn Sie die Grillstationen länger als 19:00 Uhr benutzen möchten, müssen Sie das beim Gemeindeamt St. Martin (Tel. +43 65888510) oder dem zuständigen Aufseher vor Ort anmelden.
Mehr Informationen gibt's hier: vorderkaserklamm.at

 

Grillplätze in Wien

Höhenstraße

Ausblick auf die Stadt Wien

Einer der schönsten Grillplätze in Wien liegt an der beliebten Höhenstraße im 19. Bezirk. Hier darf zwischen 9:00 und 21:00 Uhr gegrillt werden. Dazu gibt’s einen tollen Blick auf die Stadt Wien. Bei solch einer Aussicht schmecken Steaks, Würstel und Stockbrot doch gleich doppelt so lecker.

Wo?
Krapfenwaldgasse an der Höhenstraße
A-1190 Wien

Öffentlich: Linie 38A, Haltestelle Krapfenwaldgasse (sechs Minuten Fußweg)

Ausstattung?
Sitzgelegenheiten
Trinkbrunnen
WC
Parkplätze

♥  Unser Grüß Gott-Tipp
Wer sich nach dem Grillen eine Erfrischung oder ein bisschen Wassersport gönnen möchte, ist hier genau richtig. Gleich nebenan befindet sich das Krapfenwald, Wiens Schwimmbad mit der schönsten Aussicht.

 

Donauinsel

Die schönsten Grillplätze: Grillplatz auf der Donauinsel in Wien

Auf der schönen Donauinsel mitten in Wien gibt es gleich zwei Grillzonen. Ihr perfektes Grillplätzchen können Sie sich entweder an der Brigittenauer Bucht im 21. Bezirk oder bei der Steinspornbrücke im 22. Bezirk aussuchen. Wenn Sie keine Lust haben, Ihren eigenen Grill mitzunehmen, können Sie sich auch einen der 15 Grillplätze mieten, die auf der ganzen Insel verteilt sind. Eine Reservierung kostet 10 Euro.

Wo?
Grillzone Brigittenauerbucht
Neue Donau, linkes Ufer (zwischen Brigittenauer Brücke und Brigittenauer Badebucht)
A-1210 Wien

Öffentlich: U1 (Haltestelle: Donauinsel),  U6 (Haltestelle: Neue Donau)  und Buslinie 20 A  (Haltestellen: Verbindungsweg, Donau City Nord)

Ausstattung?
Trinkwasser
WC
Parkplätze in der Nähe

Wo?
Grillzone Steinspornbrücke
Neue Donau, linkes Ufer (zwischen Ostbahnbrücke und Steinspornbrücke)
A-1220 Wien

Öffentlich:  S80 (Haltestelle: Praterkai) und Buslinie 90 A (Haltestellen: Raffineriestraße Ostbahnbrücke, Kierschitzweg, Dampfkraftwerk Donaustadt)

Ausstattung?
Trinkwasser
WC
Erste-Hilfe-Station
Parkplätze

♥  Unser Grüß Gott-Tipp
10 der 15 Grillplätze, die gemietet werden können, wurden seit dem Frühjahr 2015 komplett modernisiert und mit neuen Sitzmöbeln ausgestattet. Zusätzlich gibt es noch zwei „Top-Grills“ mit Platz für bis zu 20 Personen. Hier können Sie optional auch eine Einfahrtsgenehmigung für Ihr Auto auf die Donauinsel dazubuchen. Reservierung am Grilltelefon unter +43 1 4000-96496. Mehr Informationen finden Sie hier: wien.gv.at

 

Grillplätze in Graz

Naherholungsgebiet Auwiesen

Die schönsten Grillplätze: Grillplatz im Naherholungsgebiet Auwiesen

Das Naherholungsgebiet Auwiesen befindet sich in der Nähe der südlichen Stadtgrenze bei Gössendorf. Das 135.000 Quadratmeter große Gebiet in den Murauen bietet neben einer Liegewiese mit „Lümmeldecks“ und einem Grillbereich vielfältige Wander- und Spaziermöglichkeiten. Perfekt geeignet für einen Tag fernab des Stadttrubels.

Wo?
Naherholungsgebiet Auwiesen
Eichbachgasse 900
A-8041 Graz

Öffentlich: Buslinie 143, Haltestelle Neudorfer Straße (15 Minuten Fußweg)
Fahrrad: Radweg R2 (vom Grazer Hauptplatz ca. 30 Minuten)

Ausstattung?
5 Grillstellen mit Tischen, Bänken und Holzplateaus
Trinkwasserbrunnen
WC
Eingezäunte Hundewiese mit Hundebadeteich

♥  Unser Grüß Gott-Tipp
Ein kleiner Strandkiosk unweit der Liegewiese verkauft kühle Getränke und verleiht Sportgeräte und Grillutensilien. Geöffnet ist von Montag bis Samstag 14:00 bis 22:00 Uhr und am Sonntag bereits ab 12:00 Uhr.

 

Kalkleiten

Die schönsten Grillplätze: Grillplatz in Kalkleiten

Etwas weiter außerhalb von Graz liegt Kalkleiten nicht weit von Andritz entfernt, am Rand des Schöckl-Waldgebiets. Hier gibt es einen schönen Waldspielplatz und eine große Picknickwiese mit Grillmöglichkeit. Das Besondere: Von hier aus haben Sie eine herrliche Aussicht in alle Richtungen.

Wo?
Kalkleitenstraße
A-8045 Kalkleiten

Öffentlich: Straßenbahnlinie 4 oder 5, Haltestelle Andritz, von dort aus Bus 53, Haltestelle Andritz Ursprung oder Bus 47, Haltestelle Stattegg-Kalkleiten (nur an Schultagen)

Ausstattung?
Feuerstelle mit Sitzmöglichkeit
Spielplatz
Trinkbrunnen
WC
Parkplätze

♥  Unser Grüß Gott-Tipp
In Kalkleiten starten und kreuzen viele Wanderwege. Der Grillplatz ist daher auch ideal, um nach einer Wanderung den Abend in entspannter Atmosphäre ausklingen zu lassen.

 

Grillplätze in Innsbruck

Gramartwiese

Auf der Gramartwiese bei der Hungerburg oberhalb von Innsbruck darf zwischen 7:00 und 22:00 Uhr gegrillt werden. Hier gibt es nicht nur einen spannenden Abenteuerspielplatz für Ihre Kinder sondern auch wunderbare Plätzchen zum Picknicken. Jede Menge Schaukeln und ein Rutschenturm sowie ein großer Ballspielplatz verteilt auf 8.000 Quadratmeter versprechen Spaß und Abwechslung für Ihre Kinder.

Wo?
Gramartstraße
A-6020 Innsbruck

Öffentlich: Buslinie J, Haltestelle Hungerburgbahn

Ausstattung?
Fünf Grillplätze mit Grill, Tischen und Bänken
Spielplatz
Trinkwasserbrunnen
WC
Parkplätze

♥  Unser Grüß Gott-Tipp
Die Gramartwiese ist von der Altstadt Innsbruck aus auch mit der berühmten Hungerburgbahn erreichbar. Die Einzelfahrt kostet für Erwachsene 5,20 Euro und für Kinder 3,10 Euro.

 

Sauerweinwiese Kranebitten

Einen der schönsten Grillplätze in Innsbruck finden Sie auf der 2016 neugestalteten Sauerweinwiese in Kranebitten. Mehrere Spiel- und Erholungsflächen und eine großzügige Grillzone laden Jung und Alt zu aktiven Nachmittagen und gemütlichen Grillstunden ein. Von 7:00 bis 22:00 Uhr darf hier getobt und gebrutzelt werden.

Wo?
Kranebitterallee
A-6020 Innsbruck

Öffentlich: Linie LK, Haltestelle Kranebitterbodenweg

Ausstattung?
Vier Tisch-Bankkombinationen aus Beton mit zahlreichen Sitzmöglichkeiten
Vielfältige Freizeitmöglichkeiten: Spielplatz, Fußballtore, Tischtennisplatten, Slackline-Anlage
Trinkwasserbrunnen
WC
begrenzte Parkplätze an der Kranebitter Allee nach dem Campingplatz (stadtauswärts)

♥  Unser Grüß Gott-Tipp
Kletterfelsen aus Naturstein, Hangrutschen, Schaukeln, ein Sandspielbereich und eine Wasserspielanlage verteilt auf 16.000 Quadratmeter lassen kaum Kinderwünsche offen. Und es gibt noch viel mehr zu entdecken ...

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Da geht’s hoch hinaus!

Baumwipfelpfad

Da geht’s mit der ganzen Familie hoch hinaus!

Der Baumwipfelpfad in Füssen Ziegelwies vor Bergpanorama
Die Welt der Baumwipfel entdecken, den Wald in luftiger Höhe erleben und die wunderbare Aussicht genießen: Das kann nur ein Baumwipfelpfad bieten. Wir haben die 10 spannendsten Baumwipfelpfade in Deutschland und Österreich für Sie gesammelt. Für ein unvergessliches Naturerlebnis mit der ganzen Familie!

 

Waldwipfelweg in Sankt Englmar

Der Waldwipfelweg in Sankt Englmar mit Aussicht auf den Bayerischen Wald

Der Waldwipfelweg in Maibrunn bei Sankt Englmar ist ein Naturerlebnis für die ganze Familie. Dank des barrierefreien Zugangs können auch die Kleinsten im Kinderwagen mitkommen. Entlang des Pfades können Ihre Kinder unsere heimischen Vögel kennenlernen und auf Knopfdruck ihre Stimmen abrufen. Von der Aussichtsplattform in 30 m Höhe haben Sie eine herrliche Sicht über den Bayerischen Wald, das Donautal und die Ebenen des Gäubodens bis in die Alpen.

Öffnungszeiten?
Ganzjährig geöffnet
Februar, März und Oktober, täglich 9:00-17:00 Uhr
April bis September, täglich 9:00-19:00 Uhr
November bis Januar, täglich 9:00-16:00 Uhr

Wo?
Waldwipfelweg GmbH
Maibrunn 2a
D-94379 Sankt Englmar
www.waldwipfelweg.de
Kostenlose Parkplätze sind vorhanden.

Was kostet's?
Erwachsene: 7,50 Euro
Kinder (von 3 bis 15 Jahren): 5,00 Euro
Familienkarte (Eltern mit den eigenen Kindern unter 16 Jahren): 20,00 Euro

Sind Hunde erlaubt?
Hunde sind auf dem Waldwipfelweg herzlich willkommen.

♥  Unser Grüß Gott-Tipp
Zusätzlich zum Waldwipfelweg lädt ein Naturerlebnispfad die ganze Familie zum Erleben, Staunen und Lernen ein. An 25 interessanten Mitmachstationen können Sie zusammen Nistkästen erforschen, Baumringe zählen und die Arbeit der Waldbienen beobachten. Im höhlenartigen Sinneshaus lernen Sie die Klänge und Düfte des Waldes kennen. Und an der Kletterwand und im Seilgarten können sich Ihre Kinder dann zum Abschluss so richtig austoben.

 

Baumwipfelpfad Bayerischer Wald

Der Baumwipfelpfad im Bayerischen Wald mit Baumturm

Der Baumwipfelpfad im Nationalpark Bayerischer Wald gewährt Ihnen und Ihrer Familie auf einer Länge von 1,3 km eine ganz besondere Perspektive auf das Leben des Waldes. Der Höhepunkt des Pfades ist der 44 m hohe, eiförmige Baumturm, in dem sich eine über 500 m lange Rampe um drei sehr alte, mächtige Bäume nach oben windet. Dort angekommen, wird man mit einem traumhaften Ausblick über den Bayerischen und Böhmischen Wald belohnt. Der Weg ist barrierearm gestaltet, sodass er auch für Rollstuhlfahrer und Kinderwägen geeignet ist.

Öffnungszeiten?
Ganzjährig geöffnet
April, täglich 9:30-18:00 Uhr
Mai bis September, täglich 9:30-19:00 Uhr
Oktober, täglich 9:30-18:00 Uhr
November bis März, täglich 9:30-16:00 Uhr (20.11.2017-01.12.2017 und 24.12.2017 geschlossen)

Wo?
Baumwipfelpfad Bayerischer Wald
Böhmstraße 43
D-94556 Neuschönau
www.baumwipfelpfad.bayern/bayerischer-wald
Direkt am Baumwipfelpfad gibt es kostenpflichtige Parkplätze des Nationalparkzentrums Lusen.

Was kostet's?
Erwachsene: 9,00 Euro
Schüler ab 15 Jahren, Studenten, Rentner: 8,00 Euro
Kinder von 6 bis 14 Jahren: 7,00 Euro
Kinder unter 6 Jahren frei
Familienticket (2 Erwachsene mit Kindern von 6 bis 14 Jahren): 21,00 Euro

Sind Hunde erlaubt?
Hunde sind auf dem Pfad leider nicht erlaubt. In der Nähe des Eingangs stehen Hundeboxen zur Verfügung, in denen Ihr Vierbeiner während Ihres Besuchs warten kann.

♥  Unser Grüß Gott-Tipp
Jeden Tag um 14 Uhr und dienstags und freitags um 11 Uhr können Sie an der Führung „Wipfelstürmer“ teilnehmen. Ein Pfadinformant begleitet Sie dann auf einem spannenden Rundgang durch die heimische Natur. In der Zeit vom 04.07.2017 bis 05.09.2017 ist die Führung am Dienstag Vormittag extra auf Familien abgestimmt. Auf spielerische Art und Weise lernen Ihre Kindern das Ökosystem Wald und die Beziehung zwischen Mensch und Natur kennen.

 

Baumkronenweg skywalk allgäu

Baumwipfelpfad im Wald mit Ausblick auf das Allgäu

Im skywalk allgäu Naturerlebnispark macht Natur der ganzen Familie Spaß. Auf bis zu 40 m Höhe können Sie zusammen mit Ihren Kindern die Welt des Waldes aus der Vogelperspektive entdecken. Der 540 m lange Baumkronen- und Panoramaweg eröffnet Ihnen eine atemberaubende Sicht über die Berglandschaft des Allgäus bis hin zum Bodensee und den Alpen. Da der skywalk allgäu komfortabel über einen Lift zu erreichen ist, können Sie hier auch mit dem Kinderwagen oder Rollstuhl die traumhafte Aussicht erleben.

Öffnungszeiten?
11. März bis 31. März, Donnerstag bis Sonntag 11:00-17:00 Uhr
01. April bis 03. November, täglich 11:00-18:00 Uhr
04. November bis 15. Dezember, Donnerstag bis Sonntag 11:00-17:´:00 Uhr

Wo?
skywalk allgäu gemeinnützige GmbH
Oberschwenden 25
D-88175 Scheidegg
www.skywalk-allgaeu.de
Ein großer Parkplatz ist vorhanden (10 Minuten Fußweg zum Eingang). Rollstuhlfahrer können direkt vor dem Eingang parken.

Was kostet's?
Sommer:
Erwachsene: 11,00 Euro
Kinder ab 1 Meter Größe (bis 17 Jahre): 8,90 Euro
Kinder bis 1 Meter Größe frei
Winter:
Erwachsene: 7,50 Euro
Kinder ab 1 Meter Größe (bis 17 Jahre): 5,20 Euro
Kinder bis 1 Meter Größe frei

Sind Hunde erlaubt?
Hunde sind auf dem skywalk nicht erlaubt. Es stehen aber genügend Hundeboxen bereit, in denen Ihr Vierbeiner vorübergehend untergebracht werden kann.

♥  Unser Grüß Gott-Tipp
Neben dem Baumwipfelpfad erwarten Sie und Ihre Familie noch zwei Naturerlebnispfade für kleine Entdecker, ein Barfußpfad für sinnliche Wanderungen, Tierfütterungen im Streichelzoo und ein Abenteuer- und Wasserspielplatz. So können sich Ihre Kinder so richtig austoben und spielerisch die Natur kennenlernen und entdecken.

 

Baumkronenweg in Füssen-Ziegelwies

Der Baumwipfelpfad in Füssen-Ziegelwies aus der Vogelperspektive

Wenn Sie und Ihre Familie Lust auf ein intensives Naturerlebnis haben, dann sind Sie im Walderlebniszentrum Füssen-Ziegelwies genau richtig. Der 21 m hohe Baumkronenweg bietet Ihnen eine spektakuläre Aussicht auf die Baumspitzen des Auwaldes, die Wildflusslandschaft des Lechs sowie auf die umliegende Bergwelt. Auch mit dem Rollstuhl oder Kinderwagen können Sie die faszinierende Welt des Waldes von oben entdecken, denn der Weg ist barrierefrei erreichbar. Als besonderes Erlebnis verläuft der Baumwipfelpfad zudem über die bayerisch-österreichische Grenze.

Öffnungszeiten?
Mai bis Oktober, täglich 10:00-17:00 Uhr
April und November, täglich 10:00-16:00 Uhr (bei entsprechender Witterung)
Dezember bis März: auf Anfrage
Der Baumkronenweg ist bis auf weiteres wegen Reparaturarbeiten geschlossen.

Wo?
Walderlebniszentrum Füssen-Ziegelwies
Tiroler Str. 10
D-87629 Füssen
www.baumkronenweg.eu
Direkt am Walderlebniszentrum gibt es kostenlose Parkplätze. Auf Tiroler Seite gibt es ebenfalls kostenfreie Parkplätze.

Was kostet's?
Erwachsene ab 16 Jahren: 5,00 Euro
Kinder und Jugendliche frei

Sind Hunde erlaubt?
Ihren Hund dürfen Sie mitbringen, wenn Sie ihn an der Leine führen.

Unser Grüß Gott-Tipp
Neben dem Baumkronenweg erwarten Sie und Ihre Kinder noch der Auwaldpfad und der Bergwaldpfad mit vielen abenteuerlichen und interaktiven Spiel- und Erlebniselementen sowie eine Ausstellung zu den Themen Bergwelt, Waldfunktionen und Imkerei.

 

Baumkronenweg Waldkirch

Der Baumkronenweg Waldkirch mit Aussichtsturm

Den Wald und seine Bewohner hautnah erleben können Sie auf dem Baumkronenweg Waldkirch im Schwarzwald. Die imposante Holz-Stahl-Konstruktion lädt Sie in rund 27 m Höhe barrierefrei in die faszinierende Welt der Baumwipfel ein. Hier erwartet Sie nicht nur eine wunderbare Sicht auf die umliegende Landschaft des Schwarzwaldes, den Breisgau und die Vogesenberge in Frankreich, sondern auch ein tiefer Einblick in die typische Flora und Fauna des Waldes. Mutige Besucher wählen für den Rückweg Europas längste Riesenröhrenrutsche. Auf 185 m geht es hier rasant Richtung Ausgangspunkt zurück.

Öffnungszeiten?
19. April bis 28. April, 12:00-17:30 Uhr
01. Mai bis 30. September, 11:00-18:30 Uhr (geschlossen vom 06. bis 08. Mai, 16. bis 18. September und 23. bis 25. September)
01. Oktober bis 03. November, 12:00-17:30 Uhr
04. November bis 18. April Winterpause

Wo?
Baumkronenweg Waldkirch
Erwin-Sick-Straße
D-79183 Waldkirch
www.baumkronenweg-waldkirch.de
Am Ende der Straße gibt es Parkplätze.

Was kostet's?
Erwachsene: 6,50 Euro
Kinder von 5 bis 15 Jahren: 4,50 Euro
Kinder bis 4 Jahre frei
Riesenrutsche: pro Person 2,00 Euro

Sind Hunde erlaubt?
Ihren Hund dürfen Sie auf dem Baumkronenweg mitnehmen.

♥  Unser Grüß Gott-Tipp
Wenn Sie und Ihre Familie nach dem Tag an der frischen Luft hungrig geworden sind, haben Sie die Möglichkeit, sich an ausgewiesenen Grillstellen zu stärken. Nach vorheriger Anmeldung und gegen eine Gebühr von 10 Euro können Sie sich einen Grillrost für zwei Stunden mieten. Das Holz und die Utensilien zum Anfeuern werden Ihnen bereitgestellt.

 

Baumkronenweg Kopfing im Innkreis

Der Erlebnisturm auf dem Baumwipfelpfad in Kopfing

Über eine Länge von mehr als 1.000 m schlängelt sich der Baumkronenweg in Kopfing in Oberösterreich durch die höchsten Baumwipfel und eröffnet der ganzen Familie beeindruckende Einblicke in die Welt das Waldes. Vom 40 m hohen Erlebnisturm haben Sie eine wunderbare Aussicht über das Innviertel bis nach Bayern und ins Salzkammergut. Auf und um den Baumwipfelweg herum gibt es auf mehr als 5.000 m² einen großen Naturspielplatz mit Riesenrutsche, Geschicklichkeitsparcours und Trampolin. Da können sich Ihre Kinder so richtig austoben.

Öffnungszeiten?
30. März bis 03. November, täglich 10:00–18:00 Uhr
Auch bei schlechtem Wetter geöffnet.

Wo?
Baumkronenweg
Knechtelsdorf 1
A-4794 Kopfing im Innkreis
www.baumkronenweg.at
Ein großer Parkplatz ist vorhanden.

Was kostet's?
Erwachsene: 11,00 Euro
Schüler: 10,00 Euro
Kinder unter 15 Jahren: 7,50 Euro
Kinder unter 6 Jahren frei
Familienkarte (2 Erwachsene und die eigenen Kinder unter 15 Jahren): 29,00 Euro

Sind Hunde erlaubt?
Hunde sind erlaubt, wenn sie an der Leine geführt werden.

♥  Unser Grüß Gott-Tipp
Ein besonderes Erlebnis ist die waldökologische Führung hoch über den Baumwipfeln, die etwa 1 Stunde dauert. Der Sauwaldguide erzählt Ihnen dabei viel Wissenswertes über den Wald und dessen Bewohner und über die Entstehungsgeschichte des Baumwipfelpfades. Anmelden können Sie sich unter +43 (0) 7763 2289.

 

Baumzipfelweg in Saalbach Hinterglemm

Der Baumzipfelweg in Saalbach Hinterglemm

Ein sagenhafter Ausblick auf die Alpenkulisse bietet sich Ihnen auf dem Baumzipfelweg in Saalbach Hinterglemm. Über eine 42 m hohe Brücke, die sogenannte Golden-Gate-Brücke der Alpen, gelangen Sie auf den 600m langen Wipfelweg, der mit Treppen, Türmen, Brücken und Plattformen sehr abwechslungsreich und spannend gestaltet ist. Ein großartiges Ausflugsziel für alle Naturliebhaber. An der Kasse gibt's übrigens neben der Eintrittskarte noch eine Original-Baumzipfelmütze für jeden Besucher.

Öffnungszeiten?
Ganzjährig geöffnet
Mai bis Oktober, täglich 9:30-18:00 Uhr
20. Dezember bis März, Dienstag bis Sonntag 11:00-21:00 Uhr
Außerhalb dieser Zeiten steht ein Münzautomat zur Verfügung. Das Drehkreuz öffnet nach Einwurf von 7,00 Euro. Bei Automatenbetrieb werden keine Baumzipfelmützen ausgegeben.

Wo?
Glemmtaler Baumwipfelweg GmbH
Talschlussweg 357
A-5754 Hinterglemm
www.baumzipfelweg.at
Kostenlose Parkmöglichkeiten in Hinterlengau/Talschluss.

Was kostet's?
Pro Person ab 16 Jahren: 9,00 Euro
Kinder ab 4 Jahren: 6,00 Euro
Kinder unter 4 Jahren frei

Sind Hunde erlaubt?
Für Hunde ist der Baumzipfelweg nicht empfehlenswert, da der Bodenbelag überwiegend aus Gitterrost besteht. Es besteht die Möglichkeit, dass Ihr Vierbeiner beim Eingangsbereich auf Sie wartet.

♥  Unser Grüß Gott-Tipp
Im Sommer können Sie sich gemütlich mit dem Talschlusszug vom Parkplatz in Hinterlengau zum Baumwipfelpfad bringen lassen. Im Winter können Sie entweder mit dem Pferdeschlitten durch die winterliche Landschaft gleiten oder Sie nehmen das Hüttentaxi. Natürlich können Sie den 2 km langen Weg vorbei an Wiesen und Wäldern auch zu Fuß zurücklegen.

 

Baumkronenweg im Tiergarten Schönbrunn in Wien

Der Baumkronenweg im Tiergarten Schönbrunn in Wien inmitten von Bäumen

Der Tiergarten Schönbrunn in Wien ist der älteste Zoo der Welt. Er ist nicht nur das Zuhause für viele heimische und exotische Tiere, sondern bietet Ihnen auf dem rund 160 m langen und 10 m hohen Baumkronenpfad einen spannenden Einblick in den Lebensraum Wald mit seinen Bewohnern und einen tollen Ausblick auf das Schloß Schönbrunn und Wien. Wenn Sie mit Ihrer Familie in luftiger Höhe durch das Blätterdach spazieren, können Sie Vögel wie die Kohlmeise oder den Specht beobachten und, wenn Sie Glück haben, auch eines der vielen, zum Teil sehr zutraulichen Eichhörnchen treffen.

Öffnungszeiten?
Februar 9:00-17:00 Uhr
März und Oktober 9:00-17:30 Uhr
April bis September 9:00-18:30 Uhr
November bis Januar 9:00-16:30 Uhr

Wo?
Schönbrunner Tiergarten GmbH
Maxingstraße 13b
A-1130 Wien
www.zoovienna.at
Am Seckendorff-Gudent-Weg gibt es einige kostenfreie Parkplätze. Wenige U-Bahn-Stationen vom Tiergarten entfernt stehen Ihnen zwei Park & Ride-Anlagen zur Verfügung (Hütteldorf U4, Siebenhirten U6).

Was kostet's?
Erwachsene: 20,00 Euro
Kinder und Jugendliche (vom 6. bis zum 19. Geburtstag): 10,00 Euro
Kinder bis 6 Jahre frei

Sind Hunde erlaubt?
Das Mitführen von Hunden ist auf dem gesamten Gelände des Tiergartens leider nicht erlaubt.

♥  Unser Grüß Gott-Tipp
Jeden ersten Sonntag im Monat gibt es spezielle Zooführungen für die ganze Familie. Auf der etwa einstündigen Tour erfahren Groß und Klein viel Spannendes und erhalten einen faszinierenden Einblick in das Leben verschiedener Tierarten. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

 

Baumwipfelpfad Klopeiner See

Der Aufgang zum Baumwipfelpfad am Klopeiner See

Die Walderlebniswelt am Klopeiner See in Kärnten lädt Sie mit zahlreichen Attraktionen zu einem erlebnisreichen Familientag in der Natur ein. Auf drei Ebenen können Ihre Kinder nach Lust und Laune spielen, toben und staunen. Das Highlight der Erlebniswelt ist der Baumwipfelpfad in über 25 m Höhe. Von dort aus können Sie mit Ihren Kindern durch Fernrohre Vögel beobachten und vom Aussichtsturm den weiten Blick über das Drautal genießen.

Öffnungszeiten?
13. bis 22. April, täglich 10:00-17:00 Uhr
23. April bis 12. Mai, Samstag, Sonntag und Feiertag 10:00-17:00 Uhr
13. Mai bis 04. Juli, täglich 10:00-17:00 Uhr
05. Juli bis 15. September, täglich 09:00-18:00 Uhr
16. September bis 27. Oktober, Samstag, Sonntag und Feiertag 10:00-17:00 Uhr

Wo?
Freizeitanlagen Walderlebniswelt Klopeiner See GmbH
Schulstraße 8
A-9122 St. Kanzian am Klopeiner See
www.walderlebniswelt.at
Es gibt einen großen Waldparkplatz direkt vor Ort.

Was kostet's?
Pro Person ab 3 Jahren: 9,50 Euro
Kinder unter 3 Jahren frei

Sind Hunde erlaubt?
Hunde sind in der Walderlebniswelt nicht erlaubt. Im Eingangsbereich gibt es aber ein Hundehotel, an dem Sie Ihren Vierbeiner kostenlos für die Zeit Ihres Besuchs abgeben können.

♥  Unser Grüß Gott-Tipp
Wenn eine Tagestemperatur von mindestens 28 Grad vorausgesagt wird, bekommen Sie zum Eintritt in die Walderlebniswelt einen gratis Tageseintritt in eines von fünf ausgewählten Schwimmbädern im Umkreis. So sind Spielspaß, Naturerlebnis und Schwimmvergnügen garantiert.

 

Wipfelwanderweg Rachau

Der Wipfelwanderweg Rachau mit Ausblick auf die umliegenden Berge und Wälder

Auf dem Wipfelwanderweg in Rachau in der Steiermark können Sie mit Ihrer Familie über eine Länge von 2,7 km durch unberührte Natur wandern und den Blick auf die umliegenden Berge, Wiesen und Wälder genießen. Das Herzstück des Rundweges ist der Wipfelweg rund 20 m über dem Waldboden, der zum Bestaunen der Flora und Fauna in luftiger Höhe einlädt. Eine 4 m lange, frei schwebende Aussichtsplattform erlaubt Ihnen einen spektakulären Blick in die Tiefe. Und zum Abschluss geht's für ganz Mutige über eine 32 m lange Rutsche wieder rasant auf den Boden zurück.

Öffnungszeiten?
Täglich 9:00-18:00 Uhr

Wo?
Wipfelwanderweg
Almfrische Rachau GmbH
Mitterbach 25
A-8720 St. Margarethen bei Knittelfeld
www.wipfelwanderweg.at
In der Nähe des Eingangs ist ein Parkplatz vorhanden.

Was kostet's?
Erwachsene: 9,50 Euro
Schüler ab 15 Jahren und Studenten: 7,00 Euro
Kinder von 4 bis 14 Jahren: 6,00 Euro
Kinder bis 3 Jahre frei
Familienkarte (1 Erwachsener und 1 Kind von 4 bis 14 Jahren): 13,50 Euro
Familienkarte (2 Erwachsene und 1 Kind von 4 bis 14 Jahren): 23,00 Euro

Sind Hunde erlaubt?
Hunde sind auf dem Wipfelwanderweg herzlich willkommen, wenn sie an der Leine geführt werden.

♥  Unser Grüß Gott-Tipp
An ausgewählten Terminen und in den Ferien werden Kreativtage für Kinder veranstaltet. Dabei werden zum Beispiel Pfeifferln geschnitzt, der Umgang mit Pfeil und Bogen erlernt oder den Kindern die Kraft der Kräuter nähergebracht.

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Wann?
Freitag, 10. Mai 2019, 10:00-18:00 Uhr
Samstag, 11. Mai 2019, 10:00-18:00 Uhr
Sonntag, 12. Mai 2019, 09:30-18:00 Uhr

Wo?
Schloss Kaltenberg
Schloss-Straße
D-82269 Geltendorf

Was kostet's?
Erwachsene: 6,00 Euro
Kinder bis 14 Jahre haben freien Eintritt.

♥  Unser Grüß Gott-Tipp
Am Samstag und Sonntag statten die schwarzen Ritter den Gartentagen einen Besuch ab.

 

Gemütliche Muttertagsfahrt mit dem Flascherlzug, Stainz

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Mit dem Flascherlzug Stainz können Sie eine kleine Zugreise durch die Weststeiermark unternehmen. Während das Bähnchen von einer pfeifenden Dampflok von Stainz nach Preding-Wieselsdorf gezogen wird, können Sie den Muttertag bei der gemächlichen Fahrt und musikalischer Unterhaltung in vollen Zügen genießen. Für alle Mütter gibt es auch noch eine kleine Überraschung.

Wann?
Sonntag, 12. Mai 2019, 15:00 Uhr

Wo?
Flascherlzug Stainz
Bahnhofstraße 28
A-8510 Stainz

Was kostet's?
Hin und Retour für Erwachsene: 17,00 Euro
Hin und Retour für Kinder: 7,00 Euro

♥  Unser Grüß Gott-Tipp
Damit die Fahrt mit dem Flascherlzug auch für Kinder spannend ist, gibt es im Zug ein lustiges Kinderprogramm, das im Fahrtpreis enthalten ist. Der Eintritt in das Kleine Zugmuseum ist ebenfalls inklusive. Besonders Zug-Begeisterte können auch an einer Führung über das Bahnhofsgelände teilnehmen.

 

Muttertag auf dem Wilden Berg, Mautern

Ausflug am Muttertag zum Wilden Berg in Mautern mit Bärenfütterung

Wie wär's mit einem abenteuerlichen Ausflug am Muttertag zum Wilden Berg in Mautern? Am Muttertagswochenende fahren alle Mütter und Omas gratis mit der Sesselbahn auf den Berg. Oben angekommen können Ihre Kinder hautnah die wilde Alpentierwelt erleben, sich im Kinderstadl auf der Hängebrücke und Tunnelrutsche austoben und eine lustige Floßfahrt unternehmen. Schöne Picknickplätze mit toller Aussicht auf die umliegenden Berge bieten zwischendurch einen Ort zum Ausruhen.

Wann?
Samstag, 11. Mai 2019, 9:00-18:00 Uhr
Sonntag, 12. Mai 2019, 9:00-18:00 Uhr

Wo?
Wildpark Mautern GmbH
Alpsteig 1
A-8774 Mautern

Was kostet's?
Erwachsene: 16,00 Euro
Kinder (Jahrgänge 2004-2015): 10,00 Euro
In der Eintrittskarte ist die Berg- und Talfahrt mit der Sesselbahn enthalten.

♥  Unser Grüß Gott-Tipp
An beiden Tagen findet jeweils um 11:00 Uhr und 14:00 Uhr eine faszinierende Greifvogelflugschau statt. Ein Adler, ein Falke und ein Bussard ziehen dann in schwindelerregender Höhe ihre Kreise über die Köpfe der Zuschauer. Auch die Bärenfütterung sollten Sie sich nicht entgehen lassen. Um 10:30 Uhr werden die hungrigen Mäuler gefüttert und Braunbär Ingo zeigt so manches Kunststück.

 

Muttertag in den Swarovski Kristallwelten, Innsbruck

Zwei Kinder spielen mit Luftballons in den Swarovski Kristallwelten

Der Muttertag im Reich des Riesen ist ein besonderes Erlebnis: Neben einem Besuch in der Kristallwelt können Sie diesen Tag auch mit einem gemütlichen Brunch im Restaurant Daniels Kristallwelten beginnen.

Wann?
Sonntag, 12. Mai 2019, ab 08:30 Uhr

Wo?
Swarovski Kristallwelten
Kristallweltenstraße 1
A-6112 Wattens

Was kostet's?
Erwachsene: 19,00 Euro
Kinder von 6-14 Jahren: 7,50 Euro
Kinder bis 14 Jahre haben freien Eintritt

♥  Unser Grüß Gott-Tipp
Die hauseigene Patisserie hat für diesen Anlass wieder süße Highlights kreiert. Und vielleicht dürfen Sie sich ja als Muttertagsgeschenk von Ihren Lieben ein funkelndes Schmuckstück aus der Swarovski-Kollektion aussuchen.

 

Muttertag im Tierreich des Nationalpark Donau-Auen, Niederösterreich

Ringelnatter mit einem Schloss im Hintergrund

Die Donau mit den tiefen Auenwäldern an ihrem Ufer ist Lebensraum für eine vielfältige und artenreiche Tierwelt. Bei einer ganz besonderen Führung zum Muttertag können Sie diese faszinierende Tier- und Pflanzenwelt des Nationalparks Donau-Auen kennenlernen. Gemeinsam mit Nationalpark-Rangern erkunden Sie die Schlossinsel und erfahren Wissenswertes und Verblüffendes aus dem Lebensraum Donau-Auen.

Wann?
Sonntag, 12. Mai 2019, 14:00 Uhr

Wo?
schlossORTH Nationalpark-Zentrum
A-2304 Orth/Donau

Was kostet's?
Erwachsene: 4,50 Euro
Kinder ab 6 Jahren, Jugendliche und Senioren: 3,00 Euro

Unser Grüß Gott-Tipp
Sie möchten den Nationalpark auf eigene Faust erkunden? Auch das ist möglich. Und zwar zu Fuß, auf dem Rad oder per Boot. Und kosten tut's auch nichts.

 

Tag der Volksmusik im Freilichtmuseum Glentleiten

Zwei Frauen in Tracht vor einer Hütte musizieren an Gitarre und Ziehharmonika

Das Freilichtmuseum Glentleiten zwischen Murnau und dem Kochelsee lädt am Muttertag zum Zuhören, Mitsingen und Mittanzen ein. Über 20 Volksmusikgruppen aus ganz Oberbayern haben sich angekündigt und musizieren in und um die historischen Gebäude. Das Volksmusikarchiv des Bezirks Oberbayern informiert über seine Arbeit und bei einem Quiz können Mütter, Kinder und die ganze Familie ihr Volksmusik-Wissen unter Beweis stellen.

Wann?
Sonntag, 12. Mai 2019, Beginn: 11:00 Uhr mit einem Gottesdienst

Wo?
Freilichtmuseum Glentleiten
An der Glentleiten 4
D-82439 Großweil

Was kostet's?
Für Museumsbesucher ist die Teilnahme am Tag der Volksmusik kostenlos.
Das sind die Eintrittspreise:
Erwachsene: 7,00 Euro
Kinder und Jugendliche (6 bis 15 Jahre): 2,00 Euro
Kinder bis 5 Jahre frei
Familienkarte (2 Erwachsene mit Kindern bis 15 Jahre): 14,00 Euro

♥  Unser Grüß Gott-Tipp
Es darf laut mitgesungen werden: Um 14:00 und 16:00 Uhr lädt Sie das Volksmusikarchiv Oberbayern zum gemeinsamen Singen ein.

 

Wellnesstag in der Therme Bad Wörishofen

Frau mit Sonnenhut und Bikini auf einer Sonnenliege mit Palmen im Hintergrund

Ein richtiges Verwöhnprogramm erwartet die Mütter (und Töchter über 16) in der Therme Bad Wörishofen. Bei Südseeatmosphäre können Sie entspannte Wellness- und  Beautyspecials genießen. Anschließend überrascht Sie die riesige Saunalandschaft mit der duftenden Aufgusskreation "Backe backe Zitronenkuchen".

Wann?
Sonntag, 12. Mai 2019, 9:00-22:00 Uhr

Wo?
THERME Bad Wörishofen GmbH
Thermenallee 1
D-86825 Bad Wörishofen

Was kostet's?
2 Stunden: 25,00 Euro (mit Sauna-Nutzung: 30,00 Euro)
4 Stunden: 31,00 Euro (mit Sauna-Nutzung: 36,00 Euro)
Tageskarte: 40,00 Euro (mit Sauna-Nutzung: 45,00 Euro)

♥  Unser Grüß Gott-Tipp
Alle Mütter erhalten an ihrem Ehrentag einen Gutschein für einen Prosecco im Thermenparadies und dem Vitalbad oder ein kleines Eis im Sport- und Familienbad blueFUN.

 

Alphörner, Sekt und Erdbeerkuchen auf der Kampenwand

Vier Alphornbläser vor einer Hütte

Hoch oben auf der Kampenwand spielen die Alphornbläser den Müttern ein Ständchen zu ihrem Ehrentag. Und auch für die kulinarische Verwöhnung ist an der SonnenAlm gesorgt: am 12. Mai ist Erdbeer-Muttertag beim Berg-Brunch.

Wann?
Sonntag, 12. Mai 2019, ab 10:00 Uhr

Wo?
Kampenwandseilbahn GmbH
An der Bergbahn 8
D-83229 Aschau im Chiemgau

Was kostet's?
Berg- und Talfahrt für Erwachsene: 20,00 Euro
Berg- und Talfahrt für Kinder (bis 15 Jahre): 10,00 Euro
Kinder unter 5 Jahren erhalten eine freie Berg- und Talfahrt

♥  Unser Grüß Gott-Tipp
Von der Kampenwand haben Sie eine faszinierende Aussicht auf das Voralpenland und den schimmernden Chiemsee. Das lässt sich am besten auf dem Panoramaweg von der Bergstation zur Steinlingsalm genießen.

 

Abenteuer im skywalk allgäu Naturerlebnispark

Baumwipfelpfad im Wald mit Ausblick auf das Allgäu

Ein tolles Muttertagsgeschenk ist der traumhafte Panoramablick über das Allgäu von den höchsten Baumwipfeln herab. Den können Sie im skywalk allgäu Naturerlebnispark erleben. Auf über 40 Metern Höhe führt der Baumwipfelpfad Sie durch den Wald. Ein Gefühl, als würden Sie durch den Himmel laufen. Jede Mutter, die am Muttertag von mindestens einem ihrer Kinder begleitet wird, erhält freien Eintritt.

Wann?
Sonntag, 12. Mai 2019, 10:00-18:00 Uhr

Wo?
skywalk allgäu Naturerlebnispark
Oberschwenden 25
D-88175 Scheidegg

Was kostet's?
Erwachsene: 11,00 Euro
Kinder ab 1 Meter Größe (bis 17 Jahre): 8,90 Euro
Kinder, die kleiner sind als 1 Meter, haben freien Eintritt

♥  Unser Grüß Gott-Tipp
Im skywalk allgäu macht Natur der ganzen Familie Spaß. Neben dem Baumwipfelpfad erwartet Sie ein Naturerlebnispfad für Entdecker, ein Barfußpfad und ein Abenteuerspielplatz.

 

Berg- und Talfahrt mit der Imberg- oder Hündlebahn, Oberstaufen

Zwei Seilbahnen bei der Auf- und Abfahrt auf einen Berg im Allgäu

Das beste Ausflugsziel für eine Familienwanderung am Muttertag sind die beiden Hausberge von Oberstaufen im Allgäu. Jede Mutter, die von einem ihrer Kinder begleitet wird, erhält eine freie Berg- und Talfahrt mit einer der Bergbahnen. Nun müssen Sie sich nur noch entscheiden, ob Sie lieber auf dem Hündle oder auf dem Imberg wandern wollen.

Wann?
Sonntag, 12. Mai 2019, 09:00-16:30 Uhr

Wo?
Hündle GmbH & Co. KG
Hinterstaufen 10
D-87534 Oberstaufen

Imbergbahn & Skiarena Steibis GmbH & Co. KG
In der Au 19
D-87534 Oberstaufen

Was kostet's?
Berg- und Talfahrt für Erwachsene: 15,50 Euro
Kinder und Jugendliche (16-17 Jahre): 12,50 Euro
Kinder unter 16 Jahre: 9,00 Euro

♥  Unser Grüß Gott-Tipp
Beide Berge haben ihren besonderen Reiz. Der Hündle ist vor allem für Kinder ein Paradies. Mit Sommerrodelbahn, Minigolf, Kleintiergehege und Bungeetrampolin wird das Wandern bestimmt nicht langweilig.
Das Highlight auf dem Imberg ist der Wald-Hochseilgarten mit unterschiedlich schwierigen Parcours, der täglich von 11:00 bis 16:00 Uhr geöffnet ist.

Text und Recherche: Simone Zwikirsch

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Eine rechte Rauferei

Hundstoa-Ranggeln

Eine rechte Rauferei

Hundstoa-Ranggeln – Zwei Männer ranggeln miteinander
Jedes Jahr nach Jakobi treffen sich auf dem Hundstein im Pinzgau die stärksten Männer der ganzen Gegend, um beim Hundstoa-Ranggeln ihre Kräfte zu messen. So wie früher, als auf den Bergen die Senner um ihre Almgrenzen rauften.

 

Morgens um halb sieben, wenn das Steinerne Meer, dieser mächtige Gebirgszug hinter Maria Alm, die ersten Strahlen der Morgensonne reflektiert und das Salzburger Land erwacht, beginnt der Fußmarsch nach oben.

Von allen Seiten steigen sie dann hinauf, um rechtzeitig um zehn Uhr den Gipfel des Hundsteins zu erreichen, den höchsten Grasgipfel im Pinzgau, der so abgelegen ist, dass kein Weg hinauf weniger als drei Stunden dauert. Außer man fährt mit der Seilbahn oder dem Auto nach oben, was auch geht, aber nicht zum Brauchtum passt.

Heute gehört das Hundstoa-Ranggeln zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Es ist der Sonntag nach Jakobi und an diesem Tag findet hier auf 2117 Meter Höhe die älteste Sportveranstaltung im ganzen Salzburger Land statt: das Hundstoa-Ranggeln, das 2010 ins nationale Verzeichnis des UNESCO-Weltkulturerbes Österreichs aufgenommen wurde.

Seit mindestens 500 Jahren gibt es dieses Kräftemessen. Im Jahr 1518 wurde es zum ersten Mal urkundlich in einer Erlaubnis des Erzbischofs erwähnt. Damals ging es unter den Sennern der Gegend darum, ihre Almgrenzen fürs nächste Jahr zu verteidigen. Der Sieger durfte sich die ergiebigsten Weidegründe für sein Vieh aussuchen.

Hundstoa-Ranggeln – Bergpanorama im Pongau mit Wanderern

Der Aufstieg bis zur Naturarena am Gipfel des Hundsteins dauert etwa 3 Stunden.

Um zehn ist oben auf dem Hundstein unterhalb des Statzerhauses eine Bergmesse, und der Pfarrer erinnert in seiner Predigt daran, fair zu sein, Sportsgeist walten zu lassen und dem Herrn dafür zu danken, dass man ranggeln darf.

Die Ranggler horchen andächtig zu, und so mancher lockert während des Vaterunsers bereits seine Schultern. Verspannte Schultern sind beim Ranggeln eine Katastrophe, wie überhaupt nur einer in den Ring steigen sollte, der keine Gebrechen hat. Denn die Gegner sind stark und wittern jede Schwachstelle beim anderen als Chance.

VIERBERGELAUF – Es ist die wohl härteste Wallfahrt im Alpenland: der Vierbergelauf in Kärnten. 52 Kilometer auf und ab, ein Fußmarsch von Mitternacht fast bis zum Abend, bei Wind und Wetter. So plagen sich die Pilger seit Jahrhunderten.

Wer es schafft, seine Gegner auf den Rücken zu zwingen, wird Hagmoar.

Ranggler sind sogenannte Hosenrecker, deren Ziel es ist, möglichst viele Gegner am Boden auf den Rücken zu zwingen. Für den Laien sieht die „Rangelei“ ein bisschen aus wie eine Mischung aus Judo und Ringen.

Wer es schafft, die Schulterblätter aller anderen ins Gras zu drücken, ist am Ende des Tages der Hagmoar. Das Wort setzt sich zusammen aus „Hag“, was soviel wie „eingehegte Siedlung jenseits der Almgrenze“ bedeutet, und Moar, was mit „Meister“ übersetzt werden kann. Also ist ein Hagmoar ein Anführer, der über sein eigenes Land hinaus von Bedeutung ist.

Hundstoa-Ranggeln – Vor dem Ranggeln findet ein Gottesdienst statt

Im Gottesdienst erinnert der Pfarrer alle Teilnehmer daran, fair zu sein und Sportsgeist walten zu lassen.

Pfarrer Klaus Laireiter aus Eben packt nach dem Gottesdienst seinen Altar zusammen. „Das Ranggeln“, sagt er, „ist eine ernste sportliche Herausforderung, bei der es nicht nur auf Geschick und eine gute Taktik ankommt, sondern auch auf Menschenkenntnis und die Kunst, seine Kraft richtig einteilen zu können.“

Er muss es wissen, denn er ist der erste Pfarrer, der es in der langen Geschichte des Ranggelns geschafft hat, zuerst die Messe zu lesen und anschließend Hagmoar zu werden.

Sogar ein Pfarrer ranggelte schon mal mit – und gewann.

Das war im Jahr 1978 und er war gerade zum Priester im Orden der Steyler Missionare geweiht worden. Trotzdem ließ er es sich aber nicht nehmen zu ranggeln, nachdem er 11 Jahre zuvor schon Jugendmeister und später fünf Jahre lang niederösterreichischer Landesmeister im Judo geworden war.

„Da gab es für mich gar keine Diskussion“, erzählt er, „ ich habe einfach das Messgewand abgelegt und bin in die Ranggler-Kleidung geschlüpft, die Pfoad.“ Diese ist weiß und wird aus festem Leinen genäht, so dass sie nicht reißt, wenn der Gegner daran zerrt. Um den Bauch ist ein lederner Gürtel geschnürt.

„Das Faszinierende am Kampfsport ist für mich, dass der Mensch in seinem Leben immer nach Auseinandersetzungen sucht“, so der Geistliche. „Ich persönlich brauche die körperliche Herausforderung. Man darf Gegner sein, aber nicht Feind. Das sage ich auch in all meinen Predigten.“

Unter den Hundstoa-Rangglern ist der Pfarrer eine Legende. Einer aus Taxenbach, der 1978 gegen ihn verloren hat, sagte hinterher zu seiner Mutter: „Stell dir vor, jetzt hat mich ein Pfarrer aufs Kreuz gelegt.“ 

Nach der Messe ranggelt die Jugend, danach geht es um den Titel des Hagmoars.

Aufs Kreuz gelegt wird auf der Wiese gerade auch der achtjährige Daniel. Sein Gegner, der etwas kräftigere Michael, befördert ihn bereits nach 15 Sekunden über die Schulter auf den Rücken, was zum sofortigen Ende des Kampfes führt. Wenn es keiner schafft, den anderen innerhalb von fünf Minuten zu besiegen – bei den Erwachsenen sind‘s sechs Minuten – sind beide ausgeschieden.

Der 16-jährige Philipp Holzer aus Matrei vom Großglockner in Osttirol verschwendet daran keinen Gedanken. „Ich möchte in meiner Altersklasse siegen“, sagt er, während er sich am oberen Rand der Naturarena aufwärmt und seinen Vereinskameraden mal über die Schulter wirft oder mit einem geschickten Hebel auf den Boden zwingt. Als wäre es ein Spiel.

Hundstoa-Ranggeln – Drei Alphornbläser mit Instrumenten
Auf dem Hundstein herrscht eine ganz besondere Atmosphäre, dafür sorgen auch die Alphornbläser.

Hundstoa-Ranggeln – Zwei Kinder beim Ranggeln auf der Wiese
Auch die Kinder tragen die „Pfoad“, die Ranggler-Kleidung. Sie ist weiß und aus festem Leinen. Um den Bauch ist ein lederner Gürtel geschnürt.

Hundstao-Ranggeln – Zuschauer sitzen im Gras
Bis zu 3.000 Zuschauer zieht das Hundstoa-Ranggeln jährlich auf den Gipfel.

Später, bei den echten Wettkämpfen, geht es durchaus ernst zur Sache. Da beobachten sich die Gegner, nähern sich vorsichtig und versuchen schließlich, die Schulter des anderen zu packen. Wer es danach schafft, sein Bein so zwischen das des Gegners zu zwängen, dass dieser darüber fällt, hat schon fast gewonnen.

Und Philipp gewinnt eine Runde nach der anderen. Am Ende sind es nur noch zwei Buben, die gegeneinander ranggeln und eine Dame, die auf der Wiese eine Bratwurst isst, sagt: „Der“, sie meint den Philipp, „gewinnt bestimmt, der ist ja Jugendstaatsmeister.“

Schiedsrichter sorgen dafür, dass bei der Rauferei alles ehrlich zugeht.

Derweil achten die Haupt- und Seitenschiedsrichter genau darauf, dass es zu keinen Fehlentscheidungen kommt, weil solche früher oft zu wilden Raufereien unter den Zuschauern geführt haben. Heute geht es ziviler zu. Keine einzige Entscheidung der Unparteiischen wird angezweifelt und am Ende einer Ranggelrunde liegen sich die Gegner meist freundschaftlich in den Armen.

Hundstoa-Ranggeln – Die Naturarena im Freien mit zwei Rangglern, Schiedsrichter und Zuschauer

Auch, wenn es vielleicht auf den ersten Blick nicht so aussieht: Das Hundstoa-Ranggeln ist ein friedliches Kräftemessen mit fairen Regeln.

So auch Philipp und sein Kontrahent, nachdem Philipp tatsächlich in gut 30 Sekunden gewonnen hat, weil sein erster Versuch eines Beinhebels sofort funktionierte.

„Auf dem Hundstein zu kämpfen ist für mich jedes Jahr der Höhepunkt der Saison“, sagt er, „sonst ranggeln wir meistens auf irgendwelchen Fußballfeldern oder auf Matten in Turnhallen, aber hier heroben ist die Atmosphäre einfach einzigartig.“

FRECHE BIOUNTERWÄSCHE - Obacht: Wenn Ihnen die Berge heilig sind, sollten Sie das hier nicht lesen. Denn die Unterwäsche von Angela Thiel und Renate Wohlfart verursacht freche Hintergedanken.

Ob er irgendwann Hagmoar werden will? „Geht leider nicht“ bedauert er, „denn ich bin ja kein Salzburger. Am Kampf um den Hagmoar dürfen nur die Einheimischen teilnehmen.“

Deshalb ist Philipp nur Zuschauer jetzt, kurz nach 13 Uhr am Nachmittag, wenn es um alles geht. Um die Ehre. Um den Stolz. Um den Titel. „Wer einmal Hagmoar geworden ist“, sagt der 83-jährige Mattei aus Zell am See, „der vergisst diesen Moment des Triumphes sein ganzes Leben lang nicht mehr. Dann ist er der Größte, der Held vom Hundstein.“

Hundstoa-Ranggeln – Zwei Männer ranggeln miteinander auf der Wiese

Beim Kampf um den Hagmoar geht es um die Ehre, den Stolz, den Titel: um alles.

Oben im Statzerhaus, gleich neben dem Gipfelkreuz, sitzt unterdessen Günther Heim, der 30 Jahre Obmann der Salzburger Ranggler und sogar mal Hagmoar war. Zwar werde hier am Berg seit über 500 Jahren gekämpft, sagt er, der Sport selber sei aber noch viel älter.

Erste Hinweise auf das Ranggeln finden sich demnach auf einer Schwertscheide aus einem keltischen Grab in Hallstatt. „Daher wissen wir etwa seit dem Jahr 2000, dass das Spektakel nicht aus dem Mittelalter stammt, sondern bereits von den Kelten vor 2500 Jahren in dieser Gegend veranstaltet wurde“, so der Historiker.

Ein kleiner Fehler, ein Stolperer – das reicht schon, um auszuscheiden.

In der Arena walten unterdessen rohe Kräfte, wobei keiner einen Fehler machen will, denn ein unachtsamer Moment reicht, nur eine kleine Bodenunebenheit, über die man stolpert, um beim Ranggeln auszuscheiden. An diesem Sonntag treffen schon in der ersten Runde einige Favoriten aufeinander und scheiden durch Unentschieden aus, unter anderem der Vorjahressieger Hermann Höllwart, was zu kollektivem Groll führt.

Am Ende setzen sich fünf Ranggler durch. Und dann – was für ein Finale! Zwei Vereinskollegen vom Rangglerverein Taxenbach gegeneinander: Der muskulöse, groß gewachsene Christoph Mayer gegen den etwas kleineren, stämmigen Christian Pirchner.

Hundstoa-Ranggeln – Der Sieger Christoph Mayer jubelt

Wer alle seine Gegner besiegt hat, darf sich ein Jahr Hagmoar nennen.

Ein beherzter Kampf, in dem beide viel riskieren, aber keinem der entscheidende Wurf gelingt. Als die Schiedsrichter nach Ablauf der Zeit abpfeifen, steht fest: Christoph Mayer ist der neue Hagmoar, weil er im Laufe des Turniers einen Sieg mehr errungen hat.

„Am Ende braucht man einfach auch ein bisschen ein Glück“, sagt er, die Ehrenfahne in der Hand, „der Christian hätte es auch verdient gehabt, aber vielleicht schafft er es ja im nächsten Jahr.“ Dann, wenn am Hundstoa ein neuer Hagmoar ausgerauft wird.

Text: Peter Hummel • Fotos: Peter von Felbert

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Almabtrieb
Nach hundert Tagen auf den Bergweiden kehren die Kühe wieder in ihren Stall zurück. Ein Spektakel!
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Der Alpsommer geht zu Ende

Almabtrieb

Der Bergsommer im Alpenland geht zu Ende

Almabtrieb im Alpbachtal - Geschmückte Kühe werden von einem Mann und einem Jungen in Tracht ins Tal gebracht
Nach hundert Tagen auf den Bergweiden kehren die Kühe beim Almabtrieb wieder in ihren heimischen Stall zurück. Mit lautem Glockengebimmel, prächtig geschmückten Tieren und einem Fest: Ein Spektakel, das Sie sich ansehen sollten!

 

Kreuze, Sinnsprüche und Wappen kunstvoll verziert mit Latschenkiefern, Silberdisteln, Blumen und bunten Bändern schmücken die Stirn der Kühe am Tag des Almabtriebs. Das Vieh, das den Sommer über die saftigen Bergweiden und frischen Kräuter genossen hat, kehrt nun von der Alm zurück ins Tal in die heimischen Ställe.

Der Almabtrieb ist im ganzen Alpenland ein fester Bestandteil des Brauchtums. Je nach Region wird er allerdings ganz unterschiedlich genannt. Im Allgäu sprechen die Menschen von der Viehscheid, in der Schweiz sagt man Alpabzug oder Alpabfahrt, in anderen Gegenden wird wiederum vom Alpabtrieb oder von der Hoamfahrt gesprochen.

Zurück aus der Sommerfrische

Nach etwa hundert Tagen auf der Hochweide kehren die Kühe zwischen Anfang September und Anfang Oktober zurück in ihren Winterstall. Die Termine für den Almabtrieb orientieren sich meistens an der Wetterlage und daran, wann das Gras auf der Alm aufhört zu wachsen. In manchen Orten findet der Abtrieb immer traditionell am gleichen Tag statt.

Almabtrieb Achensee – Geschmückte Kühe vor dem Achensee mit Bergpanorama

Beim Almabtrieb am Achensee am 20. September 2019 ziehen die Kühe von der Gramai-Alm im Naturpark Karwendel ins Tal nach Pertisau. Musik, leckeres Essen und gute Unterhaltung begleiten diesen Festtag.
Almabtrieb in Mayrhofen im Zillertal – Geschmückte Kühe

Auch in Mayrhofen im Zillertal werden am 5. Oktober 2019 die prächtig geschmückten Kühe im Ortszentrum zurückerwartet. Zudem gibt es ein großes Rahmenprogramm mit Musik.

Ist der Sommer auf der Alm gut verlaufen und haben sowohl Hirte als auch Herde die Zeit unbeschadet ohne Krankheit und Unglück überstanden, ist das ein Grund, dankbar zu sein. Dann werden die Kühe von den Bauern herausgeputzt und festlich für den Abstieg ins Dorf geschmückt.

Bis zu 15 kg wiegen der farbenfrohe Kopfschmuck und die riesigen Kuhglocken und Schellen, die schon von Weitem zu hören sind und böse Dämonen vom Abstiegsweg vertreiben sollen. Zum Aufbinden der Verzierungen braucht es viele geübte Hände.

Ein bunter Umzug ins Tal

Vielerorts wird eine Leitkuh bestimmt, die allen voran die Herde ins Tal herabführt und besonders prächtig ausstaffiert wird. In Österreich, in den meisten Gegenden in Bayern und in der Schweiz werden alle Tiere der Herde geschmückt, während im Allgäu nur die Leitkuh aufs Beste ausgestattet wird.

Hirten und ihre Helfer, die das Vieh bis ins Tal begleiten, tragen an diesem Festtag oft die traditionelle Tracht der jeweiligen Region mit Lederhose, Hemd und Hut, an den häufig Gebirgsblumen gesteckt sind.

 

Aber nicht nur die Kühe kehren nach dem Bergsommer ins Tal zurück, sondern auch Schafe und Ziegen, die den Sommer auf der Alm verbracht haben, werden bei Almabtrieben zurück in ihre heimischen Ställe gebracht.

Einer der größten Schafabtriebe im Alpenland ist der Tarrenzer Schafschied in Tirol, der heuer am 10. September stattfindet. Rund 1.000 Schafe und Lämmer werden dann in der Gemeinde zurückerwartet und überschwemmen die Straßen des Ortes geradezu wie eine weiße Welle.

Der Tag des Almabtriebs wird in den meisten Orten groß gefeiert und gleicht oft einem Volksfest. Das gesamte Dorf und auch viele Gäste feiern dann gemeinsam bei zünftiger Musik, geselligem Tanz, typischen regionalen Speisen und einer gemütlichen Maß Bier die Rückehr der Tiere von den Bergweiden. Je nach Region gilt der Almabtrieb sogar als Feiertag, an dem die Kinder schulfrei bekommen, wie zum Beispiel in Bad Hindelang im Allgäu.

Sind die Kühe im Dorf angekommen, ziehen sie mit lautem Glockengeläut und klappernden Hufen zum Viehscheidplatz, an dem die Herde getrennt wird und die Tiere wieder ihren Besitzern übergeben werden. Ein riesiges Spektakel! Dann ist für die Kühe die Sommerfrische erstmal vorbei – bis zum Almauftrieb im nächsten Sommer!


Der Almabtrieb über den Königssee ist ein ganz besonderes Erlebnis. Zu sehen jedes Jahr Anfang Oktober.

Termine 2019:
Almabtrieb, Viehscheid und Alpabzug

Oberösterreich

14. Sep: Moosalm, 12:30 bis 20:00 Uhr
21. Sep: Plankensteinalm, ab 9:00 Uhr
05./06. Okt: St. Wolfgang im Salzkammergut, Sa 10:00 bis 19:00 Uhr, So 11:00 bis 17:00 Uhr

Salzburger Land

31. Aug: Großglockner-Zellersee, 12:00 bis 23:00 Uhr
07. Sep: Thumersbach, ab 11:00 Uhr
07. Sep: St. Martin bei Lofer, ab 11:00 Uhr
21. Sep: Maishofen, ab 12:00 Uhr

Tirol

08. Sep: Tarrenz, (Schafabtrieb)
20. Sep: Pertisau, ab 11:00 Uhr
21. Sep: Tannheim, ab 11:00 Uhr
21. Sep: Kufstein, ab 10:30 Uhr
21. Sep: Söll, ab 10:00 Uhr
21./28. Sep: Reith im Alpbachtal, 10:00 bis 17:00 Uhr
28. Sep: Hopfgarten im Brixental
05. Okt: Mayrhofen, 10:00 Uhr

Vorarlberg

14. Sept: Silbertal, 12:00 bis 14:00 Uhr
14. Sept: Schwarzenberg, 8:00 bis 18:00 Uhr
19. Sept: Riezlern Kleinwalsertal, 8:15 Uhr

Kärnten

14. Sep: Bad Kleinkirchheim, ab 10:30 Uhr
21. Sep: Mallnitz, ab 8:30 Uhr

Steiermark

01. Sep: Waldbach-Mönichwald
21. Sep: Ramsau am Dachstein, ab 9:00 Uhr
28. Sep: Schönberg-Lachtal, ab 9:00 Uhr

Bayern

31. Aug: Mittenwald, ab 11:00 Uhr (Ziegenabtrieb)
07. Sep: Mittenwald, ab 12:00 Uhr (Schafabtrieb)
11. Sep: Bad Hindelang, ab 8:30 Uhr
13. Sep: Oberstdorf, ab ca. 8:30 Uhr
13. Sep: Oberstaufen, ab ca. 8:30 Uhr
14. Sep: Pfronten-Heitlern
14. Sep: Krün, ab ca. 11:00 Uhr
14. Sep: Seeg
15. Sep: Mittenwald, ab 11:00 Uhr (Rinderabtrieb)
17. Sep: Gunzesried, ab 9:00 Uhr
21. Sep: Immenstadt, ab 9:00 Uhr
21. Sep: Obermaiselstein, ab ca. 9:00 Uhr
im September: Haldenwang
Ende September: Sachrang
Anfang Oktober: Königsee

Schweiz

im September: St. Stephan
im September: Flims Dorf

Südtirol

08. Sep: Wolkenstein Langental, 10:00 bis 18:00 Uhr
08. Sep: Kurzras (Schafabtrieb)
28. Sep: Meransen
05. Okt: Terenten, ab 10:00 Uhr
06. Okt: Kastelruth, ab 10:00 Uhr

Kurzfristige Absagen oder Verschiebungen der Almabtriebe sind möglich, die Termine und Zeiten sind ohne Gewähr. Am besten informieren Sie sich bei den jeweiligen Touristenbüros vor Ort.

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Ein Wald im Fußballstadion

Ein Wald im Fußballstadion

Das größte Kunstprojekt Österreichs

Max Peintners Bleistiftzeichnung „Die ungebrochene Anziehungskraft der Natur“
Was in diesem Herbst im Klagenfurt geschieht, hat die Welt noch nicht gesehen: Da wird ein ganzer Wald gepflanzt – mitten im Wörthersee-Stadion

 

Dieses Bild geht ihm seit dreißig Jahren nicht mehr aus dem Kopf: das Bild des Waldes, der in einem Stadion steht. Als der Schweizer Klaus Littmann die Bleistiftzeichnung mit dem Titel „Die ungebrochene Anziehungskraft der Natur“ entdeckte, war es um ihn geschehen.

Geschaffen hatte diese Vision einst der Österreicher Max Peintner. Und nun will Klaus Littmann daraus Wirklichkeit machen – eine noch nie dagewesene Kunstintervention. Littmann hat an der Düsseldorfer Kunstakademie unter anderem bei Joseph Beuys studiert und sich über die Jahre international einen Namen als Initiator und Organisator von Einzel- und Gruppenausstellungen gemacht.

Aber „das Projekt ‚For Forest‘ kann man tatsächlich als mein Lebensprojekt bezeichnen“, sagt er.

Modell des mit Bäumen bepflanzten Wörthersee-Stadions in Klagenfurt
Es wird die größte Kunstinstalltion Österreichs: Statt auf den Fußballrasen blicken die Zuschauer auf einen Mischwald

 

Allein die Planung dauerte sechs Jahre. Und im Herbst ist es endlich so weit: Vom 9. September bis 27. Oktober wird der Wald im Kärntner Wörthersee-Stadion in Klagenfurt zu bestaunen sein.

300 ausgewachsene Bäume wachsen dann dort, wo sonst die Spielfläche ist: ein einheimischer, mitteleuropäischer Mischwald. „Von den Rängen aus können die Zuschauer das Baumspektakel Tag und Nacht, bei Natur- oder Flutlicht im Stadion, bestaunen“, freut sich der Künstler. „Dieses Bild ist so spektakulär, dass es um die Welt gehen wird.“

Die Künstler Max Peintner und Klaus Littmann vor Ort im Klagenfurter Stadion
Zwei Visionäre: Max Peintner zeichnete seine Idee Anfang der 70er-Jahre, Klaus Littmann will sie nun 2019 in die Tat umsetzen

 

Immerhin ist „For Forest“ das bisher größte Kunstprojekt im öffentlichen Raum in Österreich. Littmann versteht sein Projekt auch als Mahnmal dafür, dass die Selbstverständlichkeit der Natur eines Tages nur noch in ihr speziell zugewiesenen Gefäßen zu bestaunen sein könnte – so wie das bereits heute etwa mit Tieren im Zoo der Fall ist.

Besonders stolz ist Littmann darauf, dass für seine Installation kein Steuergeld, keine öffentlichen Mittel und keine Förderungen benötigt werden: Das Geld kommt aus Baumpatenschaften von Privatleuten und Institutionen, aus Sachleistungen von Firmen und von Gönnern, die das Projekt finanziell unterstützen.

Im September und Oktober, während die Installation läuft, wird es über die ganze Stadt verteilt unzählige Veranstaltungen zum Thema Umwelt und Natur geben. Daran beteiligen sich das Museum Moderner Kunst Kärntens, die Stadtgalerie, das Architekturhaus Kärnten, das Stadttheater und das Wulfenia-Kino. Zudem gibt es literarische Veranstaltungen.

Auch nach dem Projekt soll der Wald weiter gedeihen: Als Geschenk an die Stadt Klagenfurt wird er in die Umgebung des Wörthersee-Stadions verpflanzt.


Kunstaktion „For Forest“

9. September bis 27. Oktober 2019 • täglich von 10 bis 22 Uhr • freier Eintritt
Wörthersee Stadion • Südring 207 • 9020 Klagenfurt am Wörthersee
www.forforest.net

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Flammende Feste Kopieren

Johannisfeuer

Flammende Feste auf Berggipfeln und in Dörfern

Johannisfeuer - Ein großes Johannisfeuer brennt und erleuchtet den Nachthimmel
Am 24. Juni feiert das Alpenland das Johannisfest: Große Johannisfeuer lodern auf, es gibt Musik, Tanz und Bier. Woher kommt diese Tradition?

 

Ein Sprung über die Glut des Johannisfeuers soll vor Krankheiten schützen, ein Sprung Hand in Hand mit dem Geliebten für langanhaltende Liebe und baldige Heirat sorgen. Die Asche des Johannisfeuers soll das Feld vor Hagel und Unwetter bewahren, das bloße Hineinschauen in die glühenden Flammen Glück bringen.

Sie sehen schon, um kaum einen anderen Tag im Jahresverlauf ranken sich so viele abergläubische Motive und Rituale, wie um die Sommersonnenwende und den Johannistag. Aber was hat denn nun der Johannistag mit der Sommersonnenwende zu tun?

Sonnwendfeuer oder Johannisfeuer?

Rund um die Sommersonnenwende gibt es zwei Feste. Das eine Fest ist die Sonnwendfeier selbst, der kalendarische Sommeranfang am 21. Juni. Der längste Tag trifft auf die kürzeste Nacht.

Das andere Fest ist der Johannistag, der christliche Gedenktag des heiligen Johannes des Täufers am 24. Juni.

Diese beiden Brauchtermine sind streng genommen eigentlich zwei verschiedene Feste. „Im Laufe der Jahrhunderte sind sie aber so miteinander verschmolzen, dass sie heute oft als Synonym verwendet werden“, erklärt Brauchtumsexperte Michael Ritter vom Bayerischen Landesverein für Heimatpflege.

Daher kommt es auch, dass es heute keinen verbindlichen Termin für das Fest gibt. „Mancherorts finden die Sonnwendfeiern am 21. Juni statt, mancherorts am 24. Juni, aber auch in den Tagen dazwischen, danach oder davor“, sagt Michael Ritter.

Johannisfeuer - Ausblick von Ehrwald auf die Bergfeuer in der Tiroler Zugspitzarena
Ende Juni ist es wieder soweit: Von Ehrwald aus haben Sie einen beeindruckenden Blick auf die Bergfeuer in der Tiroler Zugspitzarena

 

Anfangs wurden Sonnwendfeuer vor allem auf Marktplätzen entzündet. Wegen großen Bränden sind sie dort aber schnell verboten worden. So wanderten sie in ländliche Regionen und wurden dort zu einem bäuerlichen Brauch.

Dass der Johannistag für Bauern eine wichtige Rolle spielte, zeigen auch alte Bauernregeln: „Vor Johanni bitt' um Regen, nachher kommt er ungelegen“ oder „Johanni trocken und warm, macht den Bauern nicht arm“. Denn vor dem Johannistag war für das wachsende Getreide Regen sehr wichtig. Wenn das Getreide dann aber nach dem Johannistag reifte, drohte bei Regen die Gefahr, dass Halme umknickten oder gar schimmelten.

Johannisfeuer im Alpenland

„Johannisfeuer wurden oft auf Anhöhen oder Bergspitzen errichtet, um weit ins Land hineinzuleuchten", erklärt Michael Ritter. Viele Menschen sollten das Feuer sehen, der Rauch weit über die Felder ziehen und damit Mensch und Natur vor Unheil bewahren.

Auch im Alpenland, in Bayern, Österreich und Südtirol, waren und sind auch heute noch Johannisfeuer sehr weit verbreitet. Zum Beispiel wird in der Tiroler Zugspitzarena die Sommersonnenwende mit spektakulären Feuermotiven gefeiert. Mehr als 300 Bergfeuer erleuchten dann die imposante Bergkulisse rund um den Talkessel Ehrwald-Lermoos-Biberwier. Die dort stattfindenden Bergfeuer zählen sogar seit dem Jahr 2010 zum immateriellen UNESCO Kulturerbe.

Johannisfeuer - Ein Feuermotiv leuchtet auf dem Berg
Neben Kreuzen, Herzen oder betenden Händen werden auch moderne Motive präsentiert – vor ein par Jahren war auch Bambi mit dabei

 

Die Sommersonnenwende ist ein Ereignis, das bis in die vorchristliche Zeit zurückverfolgt werden kann. „Sie war den Menschen sehr wohl als einschneidendes Ereignis bekannt“, erklärt Michael Ritter. Die Gesetzmäßigkeiten der Natur zu kennen war damals existentiell notwendig, denn ein Großteil der Menschen war von der Natur abhängig.

Wie Frühkulturen die Sommersonnenwende allerdings feierten, ob mit Feuer oder ohne, weiß man heute nicht.

Sonnwendfeiern werden zu Johannisfesten

Im Zuge der Christianisierung wurden die Sonnwendfeiern dann zu Johannisfesten und so mit einer religiösen Bedeutung versehen. „Der Feuerbrauch zum Johannisfest hat sich im 4. und 5. Jahrhundert in Zusammenhang mit der christlichen Überlieferung aus dem Balkanraum bei uns ausgebreitet“, erklärt Michael Ritter.

Denn die Feuer, die am Johannistag entzündet wurden, sind eine christliche Symbolik für das Licht der Welt, das dem heiligen Johannes in Gestalt von Jesus folgen wird.

In der Bibel heißt es, dass der heilige Johannes sechs Monate älter ist als Jesus. Gehen wir vom 24. Dezember also sechs Monate zurück, kommen wir auf den 24. Juni, den Tag der früheren Sommersonnenwende und damit dem Johannistag.

Übrigens: Erst als im 16. Jahrhundert der Julianische vom Gregorianischen Kalender abgelöst wurde, verrutschte der Tag der Sommersonnenwende vom 24. auf den 21. Juni.

DER GRUSS „GRÜSS GOTT“ – Für fremde Ohren klingt „Grüß Gott“ schon ein bisserl seltsam. Dabei ist dieser alte Gruß im Alpenland so selbstverständlich, dass wir uns hier nur selten fragen: Was genau bedeutet „Grüß Gott“ eigentlich?

 

Im 19. Jahrhundert wurde das bis dahin religiös geprägte Johannisfest dann wieder uminterpretiert. Mit dem aufkommenden Nationalismus wurden dem Johannisfeuer germanische Wurzeln angedichtet und eine nationale Färbung verpasst. Später nutzten auch die Nationalsozialisten Sonnwendfeuer für ihre ideologischen Zwecke.

Nach Kriegsende verschwanden die Johannisfeuer dann fast gänzlich aus der Bundesrepublik Deutschland. Erst in den 70er Jahren flammten dann vielerorts die Sonnwendfeuer wieder auf.

Johannisfeuer mit Eventcharakter

Heutzutage veranstalten oft Burschen-, Sport- oder Schützenvereine die Feste rund um den 21. oder 24. Juni. Die religiösen Motive sind dabei meist in den Hintergrund gerückt. In vielen Gemeinden zählt heute vor allem die Geselligkeit, das Beisammensein bei Musik und Tanz mit Bier und kulinarischer Verpflegung. „Es hat Eventcharakter“, sagt Michael Ritter.

Und egal, ob Sie es jetzt Johannis-, Sonnwend- oder Bergfeuer nennen: „Das Fest hat mehr als jeder andere Brauch im Laufe seiner Geschichte unglaublich viele Umdeutungen erfahren“, erklärt Michael Ritter – genau das macht die Besonderheit aus.

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„Verschon mein Haus, zünd and’re an“

Heiliger Florian

„Heiliger Sankt Florian, verschon mein Haus, zünd and’re an“

Heiliger Florian - Floriansstuatue vor dem Chorherrenstift St. Florian
Der Schutzpatron der Feuerwehrleute ist zwar weit über das Alpenland hinaus bekannt, doch nirgendwo wird dieser Volksheilige mehr verehrt als hier. Schließlich war der Heilige Florian ein waschechter Österreicher.

 

Es war kurz nach Mitternacht am 7. August 1670, als die Grazer Bürger vom Schlaf aufschreckten. In der Sackstraße wütete eine „erschröckliche“ Feuersbrunst, schnell fraßen sich die Flammen von Haus zu Haus und drohten die ganze Stadt zu verschlingen.

In ihrer Not flehten die Menschen zum heiligen Florian, dem Schutzpatron gegen Feuergefahren. Und wundersam wurden ihre Gebete erhört, die Brände schnell gelöscht. Zum Dank legten die Grazer Bürger ein Gelübde ab: Jedes Jahr um den 4. Mai herum, den Gedenktag des Heiligen, pilgern sie zur Florianikirche auf dem Florianiberg über ihrer Stadt. Und das bis heute.

Der heilige Florian ist der erste österreichische Heilige.

So wie in Graz wird der heilige Florian vielerorts verehrt. Weil er Städte, Dörfer, Häuser und Menschen bei Bränden beschützt habe, wurden ihm Kirchen und Altäre geweiht und Denkmäler errichtet. Sein Bild hängt in Herrgottswinkeln und prangt an Hauswänden.

Vor allem im Alpenland ist der Florian ein populärer Volksheiliger. Und ganz besonders in Österreich: Schließlich war Florian der erste österreichische Märtyrer.

7 große Brände im Alpenland

  • Eine alte Zeichnung des Stadtbrandes in Passau 1662
  • Ein altes Gemälde des Kloster St. Jakob am Anger in München
  • Heiliger Florian - Stadtbrand im mittelalterlichen Isny
  • Eine alte Zeichnung des Stadtplatzes in Traunstein vor dem großen Stadtbrand 1851
  • Ein altes Gemälde des Ringbrandes in Wien 1881
  • Ein altes Gemälde des Stadtbrandes in Linz
  • Zeichnung des Stiftbrandes Admont

Geboren wurde Florian vermutlich in Zeiselmauer bei Tulln an der Donau. Als Bub soll er mit beherztem Eingreifen und einem Schaff Wasser ein brennendes Haus gelöscht haben. Andere Quellen besagen, dass seine Gebete die Flammen erstickten. Wie auch immer: Die Tat machte den heiligen Florian später zum Schutzpatron der Feuerwehr, der Kaminkehrer und gegen Brandgefahren.

Weil Florian sich für seine Glaubensbrüder einsetzt, wird er selbst zum Tode verurteilt.

Doch bis dahin sollte es noch dauern. Zunächst wurde Florian Soldat bei den Römern, die damals Österreich beherrschten. Er brachte es bis zum Offizier und diente dem Statthalter Aquilinus als Amtsvorsteher. Nachdem er aus dem Dienst ausgeschieden war, lebte er im heutigen St. Pölten. Es war die Zeit des Kaisers Diokletian, in der die Christenverfolgung einen neuen Höhepunkt erreichte.

Als Florian erfährt, dass sein ehemaliger Dienstherr Aquilinus im heutigen Lorch vierzig Christen martern und einsperren lässt, begibt er sich zu ihm, um sich für seine Glaubensbrüder einzusetzen.

 
Doch er findet kein Gehör, im Gegenteil: Aquilinus verlangt nun auch von Florian, seinem Glauben abzuschwören. Weil der sich weigert, wird er verhaftet und gefoltert, man geißelt und knüppelt ihn, versengt seinen Körper mit glühenden Zangen und brennenden Fackeln. Doch Florian hält an seiner Treue zu Christus fest, selbst dann, als er zum Tode verurteilt wird.

Mit einem Mühlstein um den Hals ertrinkt Florian in der Enns.

Die Schergen des Aquilinus schleppen Florian an die Enns und schmeißen ihn mit einem Mühlstein um den Hals in den Fluss. Florian ertrinkt in den Fluten, aber sein Leichnam wird von den Wellen auf einen Felsen getragen. Ein Adler lässt sich daneben nieder und hält mit ausgebreiteten Flügeln Wache, bis Valeria, eine fromme Frau, den Toten auf ihren Ochsenkarren lädt, um ihn zu bestatten.

Auf dem Weg zu seiner letzten Ruhestätte, als die Ochsen vor Durst zu verenden drohen, entspringt am Wegesrand unvermittelt eine Quelle, die bis heute fließt – der Floriansbrunnen bei Lorch. Über dem Grab des Heiligen steht heute das Augustiner-Chorherrenstift Sankt Florian. Dort, in der Nähe von Linz, ist in der Krypta noch der Mühlstein zu sehen, mit dem der Heilige Florian ertränkt worden sein soll.

Heiliger Florian - Aussenansicht des Chorherrenstifts St. Florian

Hier, im Chorherrenstift St. Florian bei Linz, liegt der erste österreichische Märtyrer begraben.

 
„Heiliger Sankt Florian, verschon mein Haus, zünd and’re an“ – so lautet die volkstümliche Bitte an den Heiligen. Dieser wenig fromme Wunsch ist heute als „Sankt-Florians-Prinzip“ bekannt, wenn einer seine Probleme nicht löst, sondern sie einfach auf andere abwälzt.

Doch ins Zwielicht gerät der heilige Flori dadurch keineswegs. Seine Schützlinge lassen nichts auf ihren Heiligen kommen, sondern erweisen ihm viel Ehr. In Oberösterreich haben die Kinder an seinem Gedenktag, dem 4. Mai, sogar schulfrei, der heilige Florian wurde nämlich 2004 zum zweiten Schutzpatron des Bundeslandes erwählt. Die Kaminkehrer und Schornsteinfeger feiern jährliche Florianifeiern und bei den Feuerwehren, deren Mitglieder auch als Florianijünger bekannt sind, geht ohne den Florian gar nichts. In Deutschland ist „Florian“ bundesweit der Funkrufname der Feuerwehren.

Immer, wenn von der Natur Unheil droht, wird der heilige Florian angefleht.

Die Leut, die Feuerwehren und die Kaminkehrer nehmen den Florian so sehr in Beschlag als Helfer gegen Feuergefahren, dass daneben meist untergeht, was er sonst noch zu tun hat: Er ist auch Patron der Weinbauern und Bierbrauer, Schutzheiliger gegen Dürre und Missernten, Sturm und Wassergefahr. Wann immer Unheil droht von der Natur, ist der Florian der richtige Fürsprecher.

Heiliger Florian - Ein Gemälde des heiligen Florian hängt an einer Hauswand

Von vielen Hauswänden herab beschützt der Heilige Florian das Volk vor Natur- und Feuerkatastrophen.

 
Allerdings haben die Bauern mit seinem Gedenktag nicht nur Freude: „Der Florian, der Florian noch einen Schneehut setzen kann“, lautet eine alte Bauernregel, und eine andere warnt: „Florian und Gordian“ – sein Gedenktag ist der 10. Mai – „richten oft noch Schaden an!“ Aber auch in diesem Fall findet sich bestimmt ein Heiliger, der’s wieder richten kann.

Weitere bedeutende Heilige im Mai

 

5. Mai 
Gotthard
ist Patron gegen Blitz und Hagel, Gicht und Kinderkrankheiten.

 

13. Mai
Servatius
ist einer der drei Eisheiligen und wird gegen Frostschäden angefleht.

 

15. Mai
Isidor
gilt als Schutzheiliger der Bauern, für eine gute Ernte und gegen Dürre.

26. Mai 
Philipp
ist der „humorvolle Heilige“ und Patron der Komiker.

 

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Salat Rezepte

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Salat Rezepte aus Bayern

 

Bayerischer Wurstsalat

Bringt das Biergartengefühl nach Hause

Gericht Salat
Herkunft Bayern
Arbeitszeit 10 Minuten
Portionen 4 Personen
Kalorien 305 kcal

Zutaten

  • 500 g Regensburger Wurst
  • 2 rote Zwiebeln
  • 4 Gewürzgurken
  • 150 ml Essig
  • 2 EL Sonnenblumenöl
  • 200 ml Wasser
  • 1 EL süßer Senf
  • Salz, Pfeffer, Zucker
  • Schnittlauch, Petersilie

Zubereitung

  1. Die Regensburger Wurst, die Zwiebeln und die Essiggurken in feine Scheiben schneiden und in eine Schüssel geben.

  2. Für die Marinade Essig, Öl, Wasser, Senf und Gewürze vermischen und in die Schüssel mit der Wurst geben. Alles gut miteinander vermengen und zwei Stunden ziehen lassen.

  3. Vor dem Servieren nochmal abschmecken und mit Schnittlauchröllchen und gehackter Petersilie bestreuen.

 

Bayerischer Brezensalat

Eine sommerliche Beilage mit Spinat, Radieschen und Tomaten

Gericht Salat
Herkunft Bayern
Arbeitszeit 30 Minuten
Portionen 4 Personen
Kalorien 334 kcal

Zutaten

  • 2 Brezen
  • 2 EL Butter
  • 100 g Tomaten
  • 8 Radieschen
  • 1 Salatgurke
  • 1 Zwiebel
  • 100 g junge Spinatblätter
  • 100 g Feldsalat
  • 4 EL Olivenöl
  • 3 EL Weißweinessig
  • 1 EL süßer Senf
  • 1 TL Honig
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung

  1. Die beiden Brezen in Scheiben schneiden und in einer Pfanne mit Butter knusprig braten.

  2. Tomaten, Radieschen, Gurke und Zwiebel kleinschneiden und in eine Schüssel geben.

  3. Den Spinat und den Feldsalat waschen und trocken tupfen. Ebenfalls in die Schüssel geben.

  4. Für das Dressing Olivenöl, Essig, Senf und Honig miteinander verrühren und über den Salat gießen. Brezenscheiben untermischen. Mit Salz und Pfeffer würzen.

 

Bayerischer Weißwurst-Radieserl Salat

Dazu schmecken Brezen oder Bauernbrot mit Butter

Gericht Salat
Herkunft Bayern
Arbeitszeit 30 Minuten
Portionen 4 Personen
Kalorien 426 kcal

Zutaten

  • 4 Weißwürste
  • 250 g Radieschen
  • 100 g Gewürzgurken
  • 1 kleine Zwiebel
  • 5 EL Sonnenblumenöl
  • 5 EL Weißweinessig
  • 2 TL Senf, süß
  • Salz, Pfeffer
  • 1/2 Bund Schnittlauch
  • 1/2 Bund Petersilie
  • Cocktailtomaten

Zubereitung

  1. Die Weißwürste bei geringer Hitze im Wasser ziehen lassen. Währenddessen die Radieschen und die Gewürzgurken in Scheiben schneiden, die Zwiebeln in feine Ringe. Alles in eine Schüssel geben.

  2. Öl, Essig und Senf miteinander verrühren und mit Salz und Pfeffer würzen.

  3. Die Weißwürste kalt abschrecken, pellen und in Scheiben schneiden. Mit in die Schüssel geben. Das Dressing über den Salat gießen und gut verrühren. Etwa 30 Minuten ziehen lassen.

  4. Den Schnittlauch in Röllchen schneiden, die Petersilie klein hacken und über den Salat streuen. Die Tomaten halbieren und den Salat damit dekorieren.

 

Salat Rezepte aus Österreich

 

Steirischer Vogerlsalat mit warmen Erdäpfeln

Feldsalat, Kartoffeln und Kernöl: Eine verheißungsvolle Kombination

Gericht Salat
Herkunft Österreich, Steiermark
Zubereitungszeit 20 Minuten
Arbeitszeit 30 Minuten
Portionen 4 Personen
Kalorien 48 kcal

Zutaten

  • 500 g Kartoffeln (Erdäpfel)
  • 100 g Feldsalat
  • 1 Zehe Knoblauch
  • 6 EL Kürbiskernöl
  • 4 EL Apfelessig
  • 1 Prise Salz und Pfeffer
  • 1 Ei

Zubereitung

  1. Kartoffeln kochen, schälen und in Scheiben schneiden. Feldsalat waschen und eventuell noch die einzelnen Blätter auseinanderzupfen. Knoblauch klein schneiden (alternativ geht es auch mit einer kleinen Zwiebel) und zu den Kartoffeln geben.

  2. Kernöl, Apfelessig, ein wenig Wasser, Zucker, Salz und Pfeffer mischen und über die Kartoffeln geben, Vogerlsalat dazugeben und durchmischen. Eventuell noch mal kräftig salzen – die Kartoffeln vertragen recht viel davon.

  3. Das hartgekochte Ei vierteln oder in Scheiben schneiden und über den Salat geben.

Tipp

Am besten schmeckt der Salat, wenn die Kartoffeln noch lauwarm sind. Je nach Vorliebe können Sie noch angebratene Speckwürfel über den Salat streuen.

 

Tiroler Krautsalat

Schmeckt wunderbar zum Schweinebraten

Gericht Beilage, Salat
Herkunft Österreich, Tirol
Arbeitszeit 20 Minuten
Portionen 4 Personen
Kalorien 152 kcal

Zutaten

  • 1 kg Weißkraut
  • 3 TL Salz
  • 1 EL Kümmel, ganz
  • 3 EL Weißweinessig
  • 1 Prise Zucker
  • Pfeffer
  • 125 g Tiroler Speck
  • 1 Zwiebel

Zubereitung

  1. Das Weißkraut putzen, den Strunk entfernen und fein schneiden. In eine große Schüssel geben, mit Salz bestreuen und gründlich stampfen. Kümmel, Essig, Zucker und Pfeffer dazugeben.

  2. Den Speck in kleine Würfel schneiden und in einer Pfanne knusprig anbraten. Die Zwiebel klein schneiden und ebenfalls in der Pfanne glasig andünsten. Speck und Zwiebeln mit dem ausgelassenen Fett über das Kraut gießen. Gut durchmischen und noch etwa 2 Stunden ziehen lassen.

 

Wiener Erdäpfelsalat

Schmeckt natürlich besonders gut als Beilage zum Wiener Schnitzel

Gericht Salat
Herkunft Österreich, Wien
Zubereitungszeit 20 Minuten
Arbeitszeit 20 Minuten
Portionen 4 Personen
Kalorien 143 kcal

Zutaten

  • 750 g festkochende Kartoffeln (Erdäpfel)
  • 250 ml Rinderbrühe
  • 1 rote Zwiebel
  • 1 Prise Zucker
  • 1 Bund Schnittlauch
  • 6 EL Sonnenblumenöl
  • 3 EL Essig
  • 1 TL Senf, mittelscharf
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung

  1. Kartoffeln etwa 20 Minuten kochen und noch warm in Scheiben schneiden und in eine Schüssel geben. Die warme Rinderbrühe darüber gießen, bis die Kartoffeln schön „gatschig“ (sehr feucht) sind.

  2. Zwiebeln klein würfeln und zu den Kartoffeln geben.

  3. Den Salat mit Salz und Pfeffer würzen und gut verrühren. Essig und Öl dazugeben, weiter mischen, bis eine sämige Bindung entsteht. Die Prise Zucker und den Senf ebenfalls dazugeben.

  4. Eine halbe Stunde ziehen lassen und nochmals abschmecken. Mit Schnittlauch dekorieren.

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Salat Rezepte aus der Schweiz

 

Schweizer Wurstsalat

Schnell und einfach zubereitet

Gericht Salat
Herkunft Schweiz
Arbeitszeit 20 Minuten
Portionen 4 Personen

Zutaten

  • 400 g Fleischwurst
  • 250 g Emmentaler
  • 2 große Gewürzgurken
  • 1 Zwiebel
  • 3 EL Weißweinessig
  • 2 EL Öl
  • 1 EL Senf, mittelscharf
  • 4 EL Gurkenwasser aus dem Glas
  • Salz, Pfeffer, Zucker
  • Schnittlauch

Zubereitung

  1. Die Fleischwurst in dünne Scheiben und dann in Streifen schneiden. Käse und Gurken ebenfalls in feine Streifen schneiden, die Zwiebel in dünne Ringe. Alles in einer Schüssel mischen.

  2. Essig, Öl, Senf und Gurkenwasser verrühren und mit Salz, Pfeffer und einer Prise Zucker abschmecken und über den Salat geben. Mindestens 1 Stunde ziehen lassen.

  3. Vor dem Servieren mit Schnittlauchröllchen bestreuen und nochmals abschmecken.

 

Schweizer Zucchetti-Salat

Mediterrane Zucchini trifft auf würzigen Käse

Gericht Salat
Herkunft Schweiz
Arbeitszeit 20 Minuten
Portionen 4 Personen
Kalorien 71 kcal

Zutaten

  • 300 g Zucchini
  • 1 Zwiebel
  • Salz, Pfeffer
  • 2 EL Öl
  • 2 EL Essig
  • 1 TL Senf, mittelscharf
  • Zitronensaft
  • Dill
  • 200 g Emmentaler

Zubereitung

  1. Die Zucchini in dünne Streifen schneiden, die Zwiebel klein würfeln. Beides in einer Pfanne kurz anbraten und mit Salz und Pfeffer würzen. In eine große Schüssel geben und abkühlen lassen.

  2. Für die Marinade Öl, Essig, Senf, Zitronensaft und Dill mischen, über die angebratenen Zucchini und Zwiebeln geben und gut verrühren. Eine Stunde ziehen lassen.

  3. Den Käse in dünne Streifen schneiden und zum Salat geben.

 

Salat Rezepte aus Südtirol

 

Südtiroler Brotsalat

Knuspriges Schüttelbrot und würziger Speck vereint in einem Salat

Gericht Salat
Herkunft Südtirol
Arbeitszeit 20 Minuten
Portionen 4 Personen
Kalorien 180 kcal

Zutaten

  • 1 Kopfsalat
  • 1 Bund Lauchzwiebeln
  • 250 g Cocktailtomaten
  • 100 g Südtiroler Schüttelbrot
  • 150 g Südtiroler Speck
  • 3 EL Weißweinessig
  • 3 EL Olivenöl
  • 1 TL Senf, mittelscharf
  • Salz, Pfeffer, Zucker, Rosmarin

Zubereitung

  1. Den Kopfsalat waschen, trocken tupfen und klein zupfen. Die Frühlingszwiebeln in dünne Ringe schneiden, die Cocktailtomaten halbieren. Das Schüttelbrot in Stücke brechen und den Speck in Streifen schneiden. Alles in eine große Schüssel geben.

  2. Für das Dressing Essig, Öl, Senf, Salz, Pfeffer, Zucker und Rosmarin mischen und über den Salat geben.

 

Südtiroler Specksalat

Speck mal anders

Gericht Salat
Herkunft Südtirol
Arbeitszeit 30 Minuten
Portionen 4 Personen
Kalorien 370 kcal

Zutaten

  • 1 Kopfsalat
  • 4 getrocknete Tomaten
  • 200 g Südtiroler Speck
  • 3 Schwarzbrotscheiben
  • 3 EL Balsamicoessig
  • 4 EL Olivenöl
  • Salz, Pfeffer, Zucker
  • Pinienkerne

Zubereitung

  1. Den Kopfsalat waschen, trocken schleudern und in eine Schüssel zupfen. Die getrockneten Tomaten in Streifen schneiden und ebenfalls dazu geben.

  2. Den Speck in feine Scheiben schneiden und in einer Pfanne anbraten. Das Schwarzbrot in Würfel schneiden und anrösten. Auskühlen lassen.

  3. Essig, Öl, Pfeffer und Salz mischen und über den Salat gießen. Den Speck und die Brotwürfel dazugeben, umrühren und Pinienkerne darüberstreuen.

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Himbeer-Rezepte aus Österreich

 

TOPFEN-HIMBEER-SCHMARRN

Himbeer-Rezepte: Topfen-Schmarrn mit Himbeeren

 

FÜR 4 PORTIONEN

100 ml Schlagobers
125 g Topfen
♥ 2 Eidotter
1 Prise Salz
1 Päckchen Vanillezucker
3 EL Mehl

50 ml Milch
♥ 3 Eiklar
2 EL Zucker
250 g Himbeeren
50 g Butterschmalz
Staubzucker zum Bestäuben

Schlagobers, Topfen, Eidotter, Salz und Vanillezucker gut miteinander vermengen. Das Mehl dazugeben und die Milch einrühren.

Das Eiklar mit 2 EL Zucker zu Eischnee schlagen und zusammen mit 2/3 der Himbeeren langsam unter die Topfenmasse heben.

In einer Pfanne das Butterschmalz erhitzen und den Schmarrenteig portionsweise eingießen. Wenn der Teig angebacken ist, mit einer Gabel in Stücke reißen.

Den fertigen Topfen-Himbeer-Schmarrn mit Staubzucker bestäuben und mit den restlichen Himbeeren dekorieren.

SALZBURGER NOCKERL MIT HIMBEEREN UND HIMBEEROBERS

 

FÜR 4 NOCKERL

 

FÜR DEN HIMBEEROBERS

10 Eiklar
1 Prise Salz
100 g Zucker
½ TL gemahlene Vanille
Abrieb von ½  Zitrone
6 Eidotter
60 g Mehl
120 g Himbeeren
Staubzucker zum Bestäuben

200 g Schlagobers
1 Päckchen Vanillezucker
1 EL Himbeergeist
ein paar Himbeeren

Das Eiklar mit einer Prise Salz steif schlagen. Den Zucker, die Vanille und den Abrieb der Zitrone nach und nach dazugeben und den Eischnee weiterschlagen.

Die Eidotter verquirlen und zusammen mit dem gesiebten Mehl vorsichtig unter den Eischnee heben.

Die Auflaufform leicht mit Butter einfetten und den Boden mit den Himbeeren belegen.

Aus der Masse 4 Nockerl abstechen und in die Auflaufform geben. Bei 200 Grad ca. 12 Minuten backen. Den Backofen währenddessen nicht öffnen.

Den Schlagobers steif schlagen und den Vanillezucker, den Himbeergeist und die Himbeeren dazurühren.

Die fertigen Nockerl sofort mit Staubzucker bestäuben und mit einem Klecks Himbeerobers servieren.

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Himbeer-Rezepte aus Bayern

 

BAYERISCH CREME MIT HIMBEEREN

Himbeer-Rezepte: Bayerisch Creme mit Himbeeren in Gläsern

 

FÜR 4 PORTIONEN

6 Blatt Gelatine
250 ml Milch
½ TL gemahlene Vanille
4 Eigelb
100 g Puderzucker
200 g Schlagsahne

450 g Himbeeren (frisch oder tiefgefroren)
2 EL Zucker
2 EL Himbeergeist

Frische Himbeeren zum Dekorieren

Himbeeren mit dem Zucker und dem Himbeergeist mischen und pürieren.

Gelatine in kaltem Wasser einweichen.

Die Milch zusammen mit der Vanille in einem Topf aufkochen. Eigelb und Puderzucker schaumig schlagen und die heiße Milch nach und nach unterrühren. Die Gelatine ausdrücken und in der Creme-Masse auflösen.

Die Schlagsahne steif schlagen und zur Creme geben, wenn diese zu stocken beginnt.

Nun die pürierten Himbeeren in Gläser geben und die Bayerisch Creme darauf verteilen. Einige Stunden kaltstellen. Zum Servieren mit frischen Himbeeren dekorieren.

HIMBEER-SCHMAND-KUCHEN

 

FÜR DIE FÜLLUNG

 

FÜR DEN TEIG

1 Päckchen Vanillepuddingpulver
500 ml Milch
250 g Schmand
250 g Quark
1 Ei
300 g Himbeeren
4 EL Himbeermarmelade

250 g Mehl
140 g Zucker
150 g kalte Butter
1 Prise Salz
1 EL kaltes Wasser
1 Ei

 

Aus Mehl, Zucker, Butter, Salz, Wasser und einem Ei einen Teig kneten und in eine Springform drücken, Rand hochziehen. Den Teig mit einer Gabel einstechen und bei 200 Grad 15 Minuten vorbacken.

In der Zwischenzeit den Pudding nach Packungsanweisung zubereiten und abkühlen lassen.

Pudding, Schmand, Quark und Ei verrühren, auf den Teig füllen, 2/3 der Himbeeren darauf verteilen und bei 170 Grad 1 Stunde backen.

Den Kuchen abkühlen lassen, mit der Himbeermarmelade bestreichen und die restlichen Himbeeren darauf verteilen.

 

Himbeer-Rezept aus der Schweiz

 

BIRCHER MÜSLI MIT HIMBEEREN

Himbeer-Rezepte: Bircher Müsli mit Himbeeren in einer Schüssel

 

FÜR 4 PORTIONEN

80 g zarte Haferflocken
90 ml Milch
3 säuerliche kleine Äpfel
2 EL Zitronensaft
30 g gehackte Walnüsse oder Haselnüsse

500 g Naturjoghurt
100 g getrocknete Himbeeren
1 EL Honig (nach Belieben)
200 g frische Himbeeren

Die Haferflocken mit der Milch in einer großen Schüssel mischen und mindestens 1 Stunde im Kühlschrank einweichen lassen. Wer es besonders breiig mag, lässt die Mischung am besten über Nacht ziehen.

Die Äpfel raspeln, mit Zitronensaft vermischen und zur Hafermischung geben. Gut umrühren.

Jetzt die gehackten Nüsse, den Joghurt, die getrockneten Himbeeren und einen Teil der frischen Himbeeren dazugeben und vermengen. Ein paar frische Himbeeren zum Dekorieren aufheben.

Je nach Belieben können Sie das Müsli jetzt noch mit Honig süßen.

Das Müsli in eine Schale füllen und mit Himbeeren und anderen Früchten dekorieren.

 

Himbeer-Rezepte aus Südtirol

 

SÜDTIROLER HIMBEER-SCHWARZPLENTENTORTE

 

250 g Butter
250 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
6 Eier
250 g Schwarzplenten (Buchweizenmehl)

 

250 g gemahlene Mandeln
1 Päckchen Backpulver
Himbeermarmelade
250 ml Sahne
200 g Himbeeren

Butter, Zucker und Vanillezucker schaumig schlagen, nach und nach das Eigelb dazugeben. Mandeln, Schwarzplenten und Backpulver unterrühren und zu einem glatten Teig verarbeiten.

Das Eiweiß zu steifem Eischnee schlagen und langsam unter den Teig heben.

Den Teig in eine gefettete Springform füllen und bei 180 Grad etwa 50 Minuten backen.

Wenn der Kuchen ausgekühlt ist, horizontal in zwei Hälften halbieren. Die untere Hälfte großzügig mit Himbeermarmelade bestreichen und die obere Hälfte daraufsetzen.

Die Schlagsahne steif schlagen und 2/3 der Himbeeren unterrühren. Die Himbeerschlagsahne auf dem Kuchen verteilen und mit den restlichen Himbeeren dekorieren.

 

HIMBEER-SPRITZ

Himbeer-Rezepte: Himbeer-Spritz im Glas

 

8 frische Himbeeren
1 EL Himbeersirup
30 ml Sprudelwasser
70 ml Sekt

 

ein paar Minzblätter
Eiswürfel

Die Himbeeren waschen und einen Teil der Himbeeren in einem Glas leicht zerdrücken. Den Himbeersirup dazugeben und mit einem Löffel verrühren.

Eiswürfel und die restlichen Himbeeren ins Glas füllen. Zuerst mit Sprudelwasser und dann mit Sekt aufgießen. Mit Minzblättern garnieren. Herrlich erfrischend!

DAS BLAUE WUNDER – Wir versüßen uns den Sommer mit köstlichen Pflaumen und Zwetschgen. Und ganz nebenbei gibt's viel Wissenswertes rund um die blauen Früchte.

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Erdbeer-Rezepte aus dem Alpenland

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Erdbeer-Rezepte aus Bayern

 

Omas Erdbeermarmelade

Erdbeer-Rezepte: Erdbeeren und mit Erdbeermarmelade gefüllte Gläser auf Tischdecke

 

Für 3-4 Gläser

500 g Erdbeeren
Saft von einer Zitrone
500 g Gelierzucker 1:1

Die Erdbeeren waschen, putzen, klein schneiden und in einem großen Topf mit dem Gelierzucker vermischen.

Den Topf zudecken und die Erdbeeren 4 Stunden ziehen lassen. Dabei ab und zu umrühren.

Anschließend die Erdbeeren pürieren, aufkochen und sofort in saubere Gläser füllen.

Den Deckel fest verschließen, die Gläser auf den Kopf stellen und auskühlen lassen.

 

Erdbeer-Sirup

2 kg Erdbeeren
1 kg Zucker

500 ml Wasser
200 ml frisch gepresster Zitronensaft

Die Erdbeeren waschen, putzen, eventuell halbieren und pürieren.

Das Püree mit den anderen Zutaten in einem großen Topf aufkochen und 30 bis 40 Minuten köcheln lassen.

Den fertigen Sirup sofort in Schraubdeckelflaschen füllen und 5 Minuten auf den Kopf stellen.

Der Sirup schmeckt als Erfrischungsgetränk gemischt mit Mineralwasser, aber auch im Joghurt und in Buttermilch. Außerdem lassen sich damit viele Nachspeisen verfeinern.

 

Erdbeer-Rezept aus Österreich

 

  Erdbeerknödel

Erdbeer-Rezepte: Mit Erdbeeren gefüllte Knödel auf einem Teller

 

Für 4 Portionen

Für die Knödel:
250 g Topfen (Quark)
60 g Butter
1 Ei
1 Prise Salz
125 g Mehl
8 große Erdbeeren

Zum Kochen und Ausbacken:
Salzwasser
Butter
Semmelbrösel
Puderzucker oder Zimtzucker

Aus Topfen, Butter, Ei, Salz und Mehl einen Knödelteig kneten und zu einer Rolle formen.

Die Rolle in acht Stücke teilen und die Teigstücke leicht eindrücken. In die Delle je zwei Erdbeeren setzen und rundherum vorsichtig einen Knödel formen.

Die Knödel etwa 10 Minuten in sprudelndem Salzwasser kochen, herausnehmen und abtropfen lassen.

In einer Pfanne reichlich Butter zerlassen, die Semmelbrösel darin kurz anrösten. Die Erdbeerknödel in die Pfanne geben und darin schwenken.

Mit Puderzucker bestreut servieren.

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Erdbeer-Rezept aus der Schweiz

 

Erdbeerwähe

200 g Mehl
40 g Zucker
3 Eier
1/2 Würfel Hefe
40 g Butter
100 ml Milch

1 Zitrone
250 g Schmand
2 Päckchen Vanillin-Zucker
700 g Erdbeeren
4 EL Saftstopp
4 EL Aprikosenkonfitüre

Mehl, 30 g Zucker und 1 Ei in eine Rührschüssel geben. Hefe und die restlichen 10 g Zucker verrühren, bis die Hefe flüssig ist.

Butter schmelzen, die Milch zufügen und die lauwarme Mischung zusammen mit der Hefe mit in die Rührschüssel geben. Alle Zutaten zu einem Teig verkneten und zugedeckt an einem warmen Ort etwa 30 Minuten gehen lassen.

Die Zitrone waschen, die Schale abreiben und den Saft auspressen. Schale und Saft mit dem Schmand, dem Vanillin-Zucker und den restlichen 2 Eiern verrühren.

Die Erdbeeren waschen, putzen, vierteln und mit 3 EL Saftstopp mischen.

Eine Springform ausfetten. Den aufgegangen Teig noch einmal leicht durchkneten und in die Form drücken, den Rand ca. 3 cm hochziehen.

Den Teigboden mit 1 EL Saftstopp bestreuen, die Erdbeeren darauf verteilen und die Schmand-Mischung darüber gießen.

Im vorgeheizten Ofen bei 150 Grad Umluft etwa 40 Minuten backen. Nach 20 Minuten den Rand eventuell mit Alufolie abdecken, damit er nicht zu dunkel wird.

Die Aprikosenkonfitüre in einem Topf aufkochen und die ausgekühlte Wähe damit einstreichen.

 

Erdbeer-Rezepte aus Südtirol

 

Erdbeer-Tiramisu  

Erdbeer-Rezepte: Erdbeertiramisu im Glas

 

Für 6 Portionen

1 kg Erdbeeren
160 g Puderzucker
200 g Joghurt
Saft einer Zitrone

500 g Mascarpone
200 g Schlagsahne
6 EL Orangenlikör oder Orangensaft
400 g Biskuit-Kekse

Die Erdbeeren waschen und eine Hälfte davon in Würfel, die andere Hälfte in Scheiben schneiden. Die gewürfelten Erdbeeren mit dem Zitronensaft, 60 g Puderzucker und 4 EL Orangenlikör in einer Schüssel mit dem Pürierstab zerkleinern.

Mascarpone und Joghurt mit dem restlichen Puderzucker und dem übrigen Orangenlikör schaumig schlagen. Die Sahne steif schlagen und unterheben.

Die Biskuitkekse zerbröseln und abwechselnd in einer Glasschale je eine Schicht Kekse, Erdbeerpüree, Mascarpone-Creme und Erdbeerscheiben so lange übereinander schichten, bis alles aufgebraucht ist.

Das Tiramisu vor dem Servieren mindestens eine Stunde lang im Kühlschrank kalt stellen.

 

Südtiroler Erdbeerkuchen

250 g Mehl
250 g Butter (zimmerwarm)
3 Eier
1 gehäufter TL Backpulver

150 g Zucker
1 Prise Salz
ca. 600 g Erdbeeren
Puderzucker

Die Butter stückeln und mit dem Zucker schaumig rühren. Die Eier einzeln dazu geben und dabei immer kräftig durchrühren. Mehl mit Backpulver und Salz mischen und portionsweise unter den Teig heben.

Die Erdbeeren waschen, putzen, gut trocknen und halbieren.

Den Teig in eine gefettete Springform (Durchmesser 26 cm) geben und gleichmäßig verteilen. Die Hälfte der Erdbeeren in den Teig drücken, dabei immer ein wenig Zwischenraum lassen. Tipp: In der Mitte beginnen und am Rand etwas Platz lassen.

Wenn die Erdbeeren im Teig verteilt sind, mit dem Teigschaber noch einmal den Teig gleichmäßig über den Erdbeeren verteilen. Danach die zweite Schicht Erdbeeren auf dem Teig verteilen. Nicht mehr in den Teig drücken!

Den Kuchen im vorgeheizten Backofen auf 150 Grad etwa 60 Minuten backen.

Auskühlen lassen und mit Puderzucker bestreut servieren.

Recherche: Rosina Wälischmiller

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